Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie




Дата канвертавання18.04.2016
Памер24.46 Kb.



VORANKÜNDIGUNG 15. März 2012 Frankfurt am Main






Arata Isozaki: Cluster in the Air, Shibuya, Tokyo, Japan (nicht realisiert)

Modell des Entwurfs von 1962, angefertig vor 1982 © DAM / Foto: Hagen Stier

Das Architekturmodell


Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie
25. Mai – 16. September 2012

Deutsches Architekturmuseum DAM,

Frankfurt am Main

ERÖFFNUNG: Do, 24. Mai 2012, um 19 Uhr

PRESSEKONFERENZ: Mi, 23. Mai 2012, um 11 Uhr



Das DAM präsentiert 300 Modelle von über 100 Architekten im gesamten Haus - erstmalig werden Architekturmodelle der Gegenwart systematisch erforscht
Die über alle Etagen des Museums reichende Ausstellung zeigt, auf welche Weise Architekten seit etwa 1920 mit Architekturmodellen gearbeitet haben und was die neuesten Entwicklungen sind. Auf Basis intensiver Forschungsarbeit, die durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain ermöglicht wurde, werden Architekturmodelle in ein neues Licht gerückt: Sie dienen Architekten als Werkzeuge, Fetische oder zum Erproben von Utopien.
Die circa 300 Exponate der Ausstellung stammen zu einem Drittel aus der Sammlung des DAM. Zu den Höhepunkten zählen die Statik-Hängemodelle von Frei Otto sowie zwei riesige, jeweils zwölf Quadratmeter große Modelle von Rem Koolhaas zu städtebaulichen Planungen in Paris La Villette (1983) und Melun-Sénart (1987).

Im Zuge der Ausstellungsvorbereitung gelangten durch eine Schenkung der Commerzbank dreizehn Originalmodelle des Wettbewerbs Commerzbank Tower von 1991 in die Sammlung des DAM.


Zwei Drittel der Exponate sind Leihgaben, beispielsweise aus dem Museum of Modern Art, New York, dem FRAC Centre Orléans, dem Deutschen Museum München und aus mehreren Berliner Architektursammlungen. Auch viele Architekten unterstützen die Ausstellung durch Leihgaben: So werden von Herzog & de Meuron aus Basel rund 50 Arbeitsmodelle zum Prada-Store in Tokyo gezeigt. Von den Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank aus Berlin werden in einem magisch anmutenden dunklen Kabinett hinterleuchtete Styrodurmodelle präsentiert. Zu den herausragenden Leihgaben zählen die drei Modelle aus dem MoMA in New York: Das älteste noch erhaltene Modell von Mies van der Rohe zum Resor House (1937–1947) und ein in Bronze ausgeführtes Architekturmodell (1955) zum berühmten Seagram-Hochhaus, ebenfalls von Mies van der Rohe. In New York, gegenüber dem Seagram Building, steht das Lever House (1949–52), der erste Wolkenkratzer mit einer Curtain-Wall-Fassade. Das erhaltene Modell von 1952/53 reist ebenfalls aus dem MoMA ins DAM.
Viele „Premieren“: Zahlreiche Modelle wurden auf Dachböden, in Lagerhallen und Modellbau-Werkstätten aufgespürt und werden in der DAM-Ausstellung erstmals zu sehen sein. Ein besonders spektakulärer Fund ist ein spiralförmiges Hochhaus-Modell aus dem Jahr 1963/64, das der Architekt Conrad Roland in den vergangenen 24 Jahren bei einer Berliner Spedition eingelagert hatte.

Die Ausstellung zeigt Modelle aus den unterschiedlichsten Materialien. Traditionell werden Modelle aus Holz oder Karton gefertigt. Zu den kuriosesten Stücken zählen Wachsmodelle, die in einem Wasserbecken geformt wurden, und Styropormodelle, die der Architekt Franz Krause mit einer brennenden Kerze verschmolzen hat. Eigens für die Ausstellung wurde ein 3D-Drucker erworben. Mit dieser Technologie können seit einigen Jahren Architekturmodelle in einem Arbeitsgang aus Kunststoff hergestellt werden.


Architekturmodelle im Film: Das Auditorium des DAM wird während der Ausstellung zum Kinosaal. Gezeigt wird das künstlerische Filmprojekt „Mock-Ups in Close-Up“ - eine über drei Stunden lange Montage aus Spielfilmszenen, in denen Architekturmodelle vorkommen.

Mustersammlung eines Modellbauers - zu den profiliertesten Modellbau-Betrieben zählt Zaborowsky-Modellbau aus Zürich, 1947 gegründet. Rund 80 Modellfragmente aus der Mustersammlung wurden erstmals für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.
Zu den meisten Modellen aus der DAM-Sammlung aber auch zu vielen Leihgaben wurden Einzelrecherchen durchgeführt, die den ursprünglichen Entstehungszusammenhang der Modelle rekonstruieren: Was genau war der Zweck, für den die Modell gebaut wurden? Welche Materialien wurden aus welchen Gründen verwendet? Wer waren die Modellbauer? In welchen Publikationen waren die Modelle abgebildet und in wieweit tragen die Fotos zur Interpretation der Modelle (und natürlich der geplanten Bauwerke) bei?

Die Ergebnisse der Forschungsarbeit und der Modellrecherchen sind in der Ausstellung und dem reich bebilderten Katalog zu finden, der im Verlag Scheidegger & Spiess erscheint. Für den Katalog wurden nahezu alle 102 Exponate aus der DAM-Sammlung aber auch etliche Leihgaben eigens neu fotografiert.




Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Weiterhin wird die Ausstellung gefördert durch die Kulturstiftung der Länder, die Gesellschaft der Freunde des DAM, die Stadt Frankfurt - vertreten durch das Kulturamt sowie die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main.




Pressefotos zur Vorankündigung der Ausstellung auf www.dam-online.de


6. Oktober 2012 – 13. Januar 2013



JOHANNES PETER HÖLZINGER
17. November 2012 – 3. Februar 2013

INTERNATIONALER HOCHHAUS PREIS 2012

DEUTSCHES ARCHITEKTURMUSEUM

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main, Germany, www.dam-online.de

Brita Köhler, Dipl.-Ing. (FH)

T +49 (0)69 212 36318 \ F +49 (0)69 212 36386

brita.koehler@stadt-frankfurt.de
Stefanie Lampe, B.A. / Assistenz

T +49 (0)69 212 31326 \ F +49 (0)69 212 36386

stefanie.lampe@stadt-frankfurt.de

PRESSEANKÜNDIGUNG Seite




База данных защищена авторским правом ©shkola.of.by 2016
звярнуцца да адміністрацыі

    Галоўная старонка