Ostfränkischen Grafengeschlecht der Popponen („Altbabenberger“) hervor und benannten sich nach der Burg Babenberg




Дата канвертавання25.04.2016
Памер16.34 Kb.
Das babenbergische Österreich

Babenberger
Adelsgeschlecht, das von 976 bis 1246 die Markgrafen bzw. Herzöge der bayrischen Ostmark, des späteren Österreich, stellte.

Gingen wahrscheinlich aus dem ostfränkischen Grafengeschlecht der Popponen („Altbabenberger“) hervor und benannten sich nach der Burg Babenberg (an deren Stelle der Babenberger Dom errichtet wurde).



Leopold I. (Luitpold)
erhielt 976 die Mark von Kaiser Otto II als erbliches Lehen (Gebiet zwischen Enns und Traisen)

Residenz war Melk.


Heinrich I.
1. November 996 - in Schenkungsurkunde Kaiser Ottos III. erstmaliges Aufscheinen des Namens „Ostarrichi“ für die Österreichische Mark.

Erweiterung der Mark um das Gebiet zwischen Liesing und Triesting sowie um jenes zwischen Kamp und March


Adalbert
Ausweitung der Mark bis an March, Leitha und Thaya

Residenz war Tulln.


Leopold III. „der Heilige“
Residenz von Tulln nach Klosterneuburg verlegt (1106 Gründung des Stiftes)

Verheiratet mit Agnes, Schwester Kaiser Heinrichs V.  Verwandtschaft leitete Aufstieg der Babenberger ein.

Reiche Stiftungen: Seitenstetten, Heiligenkreuz

Kluge Heiratspolitik

1485 Heiligsprechung

1663 Landespatron von NÖ


Leopold IV.
Erhielt Herzogtum Bayern als Lehen (Kampf zwischen Welfen und Staufern um Königtum), Leopold IV. auf Seite der Staufer)
Heinrich II „Jasomirgott“
1156 Erhebung Österreichs zum Herzogtum (Entschädigung! Kaiser Friedrich Barbarossa suchte Ausgleich mit den Welfen, gab ihnen Bayern zurück)

Privilegium minus“ (kleines Vorrecht) - begründete gewisse Selbstständigkeit Österreichs innerhalb des Reiches



Vereinbarungen:

Mark Österreich wird selbstständiges Herzogtum

Österreich ist ein erbliches Herzogtum, sowohl in männlicher als auch in weiblicher Linie

Fremde Gerichtshoheiten in Österreich erlöschen

Herzog von Österreich ist zur Hoffahrt nur in Bayern und zur Heerfahrt nur gegen Ungarn verpflichtet
Verheiratet mit byzantinischer Prinzessin Theodora  festigte Österreichs politische und kulturelle Stellung im Osten.

Verlegung der Residenz nach Wien

Stiftung des Schottenklosters („Häferlgucker“)
Leopold V.
Erwerb des Herzogtums Steiermark durch Erbvertrag

1190/91 Beteiligung am 3. Kreuzzug, Eroberung von Akkon (blutiger Waffenrock!)

Nahm bei der Rückkehr den engl. König Richard I. Löwenherz gefangen, hielt ihn in Dürnstein gefangen, lieferte ihn schließlich an Kaiser Heinrich VI. aus. Dieser gab Löwenherz erst gegen ein hohes Lösegeld frei. Kaiser und Herzog teilten die Summe.

Leopold verwendete Geld u. a. für Gründung und Ausbau von Wiener Neustadt.

Befestigung von Hainburg
Leopold VI.
Ansehen der Babenberger erreichte seinen Höhepunkt.

Griff vermittelnd im Kampf zwischen Kaiser Friedrich II und Papst ein.

Geschickte Verheiratung seiner Kinder  enge verwandtschaftliche Beziehungen mit dem hohen Adel des Reiches.

Förderte Handel und Handwerk

Aufblühen der Städte, besonders Wien

1212 Stadtrecht an Enns verliehen  ältestes vollständig erhaltenes Stadtrecht Österreichs

1221 Wien erhält neues Stadt- und Stapelrecht (Stapelrecht: oberdeutsche Kaufleute mussten ihre Waren 2 Monate lang in Wien anbieten, bis sie weiterziehen konnten)

Gründung von Lilienfeld

Herrschaft Leopolds VI. wird oft als das „Goldene Zeitalter“ der österreichischen Länder im Hochmittelalter bezeichnet.
Friedrich II. „der Streitbare“
Konflikt mit heimischem Adel und Kaiser

Grenzkrieg gegen Ungarn - 1246 Schlacht an der Leitha, starb kinderlos



Ende der Babenberger in Österreich
Friedrichs Schwester Margarete lieferte Österreich durch ihre Heirat mit Przemysl Ottokar an den Böhmenkönig aus.


База данных защищена авторским правом ©shkola.of.by 2016
звярнуцца да адміністрацыі

    Галоўная старонка