Medienmitteilung




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MEDIENMITTEILUNG
Aarau, 7. März 2014

Sehr geehrte Medienschaffende

Der Frühling ist da. Gärtnereien und Gartencenter präsentieren jetzt, was für Pflanzenfreundinnen und –freunde den Frühling ausmacht und ihr Herz begehrt.

Damit es spannend bleibt im Sortiment, warten Pflanzenzüchter immer wieder mit Neuheiten auf. So ist es vor kurzem gelungen, hängende Violen – bekannter als Stiefmütterchen – auf den Markt zu bringen. Die Besonderheit wird übrigens auch im Eingangsbereich der Giardina vom 12. bis 16. März in Zürich zu sehen sein.





Die neuen Stiefmütter sind da!
Die grosse Familie der Veilchengewächse ist um eine Vertreterin reicher: Während die meisten Familienmitglieder bisher aufrecht wuchsen, legt der jüngste Spross ein neues, bisher nicht gekanntes Wuchsverhalten an den Tag: hängend bildet er gerne Kugeln.
Veilchen und Stiefmütterchen wecken bei manchen Pflanzenfreunden Kindheitserinnerungen: Blühten die violetten, süss duftenden Blümlein auf, nahte das Winterende und bald konnte wieder draussen gespielt werden. Früher banden Mädchen kleine Sträusse oder pflückten sie in Körbchen, rochen daran, wohlwissend, dass das Duftveilchen zu Parfüm verarbeitet wurde.

Auch das Stiefmütterchen liess und lässt nicht unberührt. Mit seinem „Gesichtlein“ inmitten von farbigen Blütenblättern und dem eigenartigen Namen ist es bei Kindern noch heute beliebt.




Eiger, Niesen und Schweizer Riesen

Das Stiefmütterchen ist wohl die bekannteste Vertreterin der Familie der Violaceen, der Veilchengewächse. Bemerkenswert und hübsch ist die Wildart, weitaus bekannter und in fast allen Gärten und Rabatten anzutreffen ist die Zuchtform, das so genannte „Dänkeli“ oder „Pensée“ (Viola wittrockiana), die es in unzähligen Formen, Farben und Grössen gibt. Bis in die 1990er Jahre gehörten die Schweizer Roggli-Violen mit den heimatverbundenen Namen wie Eiger, Niesen, Blüemlisalp etc. zu den beliebtesten Sorten. Zu Erfolg gebracht hat es auch der „Schweizer Riese“, der mit grosser Blüte und schönem dunklen Auge besticht.
Die ausgezeichnete Neue
Die Züchtung ist unterdessen längst weiter gediehen und die grosse Familie hat vor kurzem wieder Zuwachs bekommen: die Hänge-Violen. Wuchsen Stiefmütterchen bisher vornehmlich aufrecht – zumeist in Kisten oder Rabatten -, so machen sie heute auch hängend eine gute Figur. „Die Neuen“ wachsen in Ampeln (Hänge-Töpfen) so üppig und ungebremst, dass sie eigentliche Blütenkugeln bilden und vom Topf nichts mehr zu sehen ist. Diese Neuzüchtung machte so grosse Furore, dass die Vertreterin „Cool Wave“ von einer deutschen Fachpublikation die Auszeichung „Züchtung des Jahres 2013“ erhielt.
Die neuen Hängeviolen sind robust, beginnen schon sehr früh im Jahr zu blühen und hören erst damit auf, wenn es ihnen zu warm wird. Bei guter Pflege bilden sie bis 70 cm lange Triebe. Waren Hänge-Violen letztes Jahr erst in wenigen Farben erhältlich, so bieten Schweizer Pflanzenproduzenten sie heuer bereits in mehreren Farbvarianten und mit verschieden grossen Blüten an.

Infobox 1
Vom Acker in den Garten

Aus zahlreichen Kreuzungen des Wilden Stiefmütterchens (Viola tricolor) mit anderen Arten und Auslesen sind die Kulturformen, die Gartenstiefmütterchen (Viola × wittrockiana) entstanden. Violen werden als „Zweijährige“ kultiviert. Sie werden jeweils im Juni ausgesät, wenige Wochen später pikiert (vereinzelt) und im Herbst oder Frühling ins Freie gepflanzt. In Rabatten oder Kistchen erfreuen die attraktiven Stiefmütterchen mit einem wahren Blütenspektakel.
Infobox 2

Wie aus der Viola eine Stiefmutter wurde

Der Name „Stiefmütterchen“ bezieht sich auf die Blütenmorphologie und wurde vom Naturschriftsteller Friedrich Schnack (1888-1977) wie folgt gedeutet: Die fünf Blütenblätter werden von fünf Kelchblättern getragen. Das unterste, grosse Blütenblatt sitzt auf zwei Kelchblättern. Das ist die Stiefmutter. Links und rechts von ihr sitzen ihre zwei Töchter jeweils auf einem Kelchblatt. Die zwei oberen Blütenblätter stellen die zwei Stieftöchter dar. Sie müssen sich mit einem Kelchblatt gemeinsam begnügen.


Bilder und Legenden

Viola Tricolor Hängeviolen (links: Cool Wave)


Hängeviolen – im Bild links die Sorte Cool Wave – sind aufgrund ihres bisher unbekannten Wuchscharakters und ihres langanhaltendn Blütenreichtums einzigartig.

Während Standard-Violen aufrecht wachsen, bedecken Hängeviolen Körbe und Töpfe mit ihren Blüten und bilden eigentliche Kugeln.



Bilder Hängviolen: PanAmerican Seed

Allfällige Fragen beantworten wir Ihnen jederzeit gerne.

Kontakt: Othmar Ziswiler, JardinSuisse – Unternehmerverband Gärtner Schweiz, Bahnhofstrasse 94, 5000 Aarau. Tel. 044 388 53 00, www.jardinsuisse.ch; medien@jardinsuisse.ch


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