Die Welt ist aus dem Lot



Дата19.04.2016
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Die Welt ist aus dem Lot

- jeden Tag sterben 100.000 Menschen an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen, alle 5 Sekunden verhungert ein Kind unter 10 Jahren. Und dies, obwohl die Weltlandwirtschaft schon heute ohne Gentechnik problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren könnte.

79 Milliarden Dollar wurden im Jahr 2004 weltweit für Entwicklungszusammenarbeit aufgewendet, aber umgekehrt zahlten die Entwicklungsländer 116 Milliarden Dollar an Zinsen zurück an die Geberländer.

Die 4 reichsten Menschen besitzen mehr Geld als eine Milliarde der ärmsten Menschen.


Diese Fakten sind ernüchternd. Die fortschreitende neoliberale Globalisierung durchdringt alle Lebensbereiche. Der Mensch wird zur Ware degradiert. Die Devise lautet - immer schneller - immer effizienter - immer kostengünstiger. Ziel ist der maximale Gewinn. Und dennoch - dieses System ist kein Naturgesetz. Die Welt ist gestaltbar - es liegt in unseren Händen!


WIR HABEN DIE MACHT,

DIE WELT

IN BALANCE ZU BRINGEN!
Die globalen ökosozialen Probleme unserer Zeit fordern auch die Kirche heraus. Angesichts konkreter Gefähr- dungen muss sie fachlich kompetent Parteilichkeit im Sinne Jesu beweisen.
Eine wesentliche Grundforderung der Pastoralkonstitution des II. Vatikanischen Konzils bezieht sich auf eine universale Solidarität, sie beginnt mit den Worten:

Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi !“


Der Dekanatsrat im Dekanat Weyer hat die Sorge vieler Menschen nach einer lebenswerten Zukunft in unserem Land aufgegriffen und möchte sich aktiv dafür einsetzen. Denn mit dem häufig geäußerten Satz „Da kann man als Einzelner sowieso nichts ändern, und schuld bin ich auch nicht daran.“ dürfen wir uns als Christen nicht zufrieden geben.
Ein Zitat von Gerty Spies soll zum Nachdenken anregen, ist aber nicht zum Nachahmen gedacht:

Was ist des Unschuldigen Schuld, wo beginnt sie?



Sie beginnt da, wo er gelassen, mit hängenden Armen, schulterzuckend daneben steht, den Mantel zuknöpft, die Zigarette anzündet und spricht: Da kann man halt nichts machen. Seht, da beginnt des Unschuldigen Schuld!“
Das Ohnmachtgefühl in der Bevölkerung gegenüber globalen Entwicklungen schwindet durch das Aufzeigen von möglichen Wegen. Mehr darüber erfahren können Sie in der nächsten Pfarrblattausgabe.

Denken wir darüber nach: Wie möchte ich, dass die Welt ist?



Handeln wir im Alltag nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, dann kann die Welt heil und menschenwürdig werden.

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