Das Lied der Deutschen




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Das Lied der Deutschen
Die Nationalhymne ist wie die Bundesflagge ein deutsches Staatssymbol, das der Repräsentation dient. Sie wird bei offiziellen Anlässen, z. B. Staatsbesuchen, staatlichen Festakten und Ordensverleihungen, gespielt. Auch bei großen Sportereignissen wie olympischen Wettkämpfen, Länderspielen oder internationalen Meisterschaften ist sie zu hören.
Nach der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 bestimmte Bundespräsident Richard von Weizsäcker 1991 die dritte Strophe zur Nationalhymne für das deutsche Volk.
Jeder erwachsene Deutsche kennt sie - die deutsche Nationalhymne. Fast genauso bekannt dürfte das alte Kinderlied "Ein Männlein steht im Walde" sein. Aber wer weiß schon auf Anhieb, was diese beiden Musikstücke gemeinsam haben?
Die Melodie der Nationalhymne stammt aus der Feder von Josef Haydn, dem weltberühmten österreichischen Komponisten. Er hatte sie 1797 als Hymne für die Kaiser der Habsburger Monarchie komponiert und später in einem seiner Streichquartette, dem berühmten Kaiserquartett, nochmals verwendet.
Ihr Text stammt vom gleichen Urheber, dem Gelehrten und Dichter August Heinrich Hoffmann, der von 1798 bis 1874 lebte und sich nach seinem Geburtsort von Fallersleben nannte. Mit seinem 1841 geschaffenen Gedicht "Lied der Deutschen" wollte er auf eine Vereinigung der damals weitgehend selbstständigen 38 Einzelstaaten des Deutschen Bundes zu einem einheitlichen demokratischen Deutschland hinwirken.
Reichspräsident Friedrich Ebert erklärte das "Lied der Deutschen" 1922 zur Nationalhymne. 1952 entschied Bundespräsident Theodor Heuss auf Bitten der damaligen Bundesregierung unter Konrad Adenauer, das Deutschlandlied als Nationalhymne für die Bundesrepublik Deutschland zu übernehmen. Er gab allerdings die Anordnung, nur die dritte Strophe zu singen.


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