Aeverium Biografie 2014 deutsch




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Aeverium
Biografie 2014
deutsch
Es ist Zeit, die Ernte einzuholen.
Eine Bestie erwacht. Und das wurde verdammt noch mal auch Zeit: Der Gothic Metal stagniert, die eine Hälfte des Genres verweichlicht, während uns die andere Hälfte zwanghaft vorgaukelt, es wäre immer noch 1995. Aber das Genre deswegen verloren geben? Von wegen! Das dachten sich auch Aeverium – und entstaubten kurzerhand den „Gothic-Female-Fronted Metal“ und seine Ableger. Entledigten ihn seiner Insignien, seines Pathos und seiner angeblichen Regeln. Eine neue Macht erhebt sich – und wir sind dabei, wenn Aeverium die Früchte ihrer harten Arbeit ernten.
Auch in diesem Jahr wird viel passieren. Bands gründen sich, Bands treten ab, Alben erscheinen, Alben gehen vergessen. Mit Aeverium tritt eine moderne Metal-Band auf den Plan, die mehr will, und heiß darauf ist, der Welt ihr Können zu zeigen und sie im selben Atemzug im Sturm zu nehmen. Sechs Musiker, die 2013 nach langjähriger Suche zusammengefunden haben, um ihren gemeinsamen Traum der gemeinsamen Band zu verwirklichen. Sechs Individuen, die längst nicht mehr grün hinter den Ohren sind und wissen, was es benötigt, um in diesem Hexenkessel zu bestehen.
„Es ist das Ausleben der eigenen Kreativität, die Lust auf einen Entstehungsprozess und natürlich die Liebe zur Musik, die uns antreibt“, sagt Frontmann Marcel Römer. Das merkt man seiner Band zu jeder Zeit an: Hier werden keine Schnellschüsse geliefert, hier legt es niemand auf Ruhm um jeden Preis an. Aeverium lauern schon lange in den Schatten und treten jetzt als gestähltes, selbstbewusstes und zähnefletschendes Metal-Biest ans Tageslicht. „Wir wissen, wie das Musikbusiness funktioniert und das es sehr sehr schwer ist, dort herauszustechen“, so Marcel.
Wie man es dennoch schafft, bewiesen Sängerin Aeva samt ihren Herren schon voriges Jahr mit ihrer EP „The Harvest“. Ihre Herangehensweise an Modern Goth Metal unterscheidet sich grundlegend vom typischen „Die Schöne und das Biest“-Konzept und erweist sich als kraftstrotzende, mystische, ordentlich ballernde und exquisit produzierte Mischung aus gotischer Epik, wuchernder Aggressivität und einem modernen Schliff, der Evanescence-Fans ebenso in Verzückung setzen wird wie Anhänger von Korn oder HIM. Rock, Metal und düsterer Alternative, vereinigt unter einer einnehmenden Atmosphäre, die Schubladendenker eindrucksvoll in die Schranken weist. Der Sänger dazu: „Die Musik entsteht so, wie uns in dem Augenblick danach ist: Kein Verstellen, keine Kompromisse, 100 Prozent Mensch, 100 Prozent Musiker, 100 Prozent Aeverium.“
Das macht sich bezahlt: Schon wurden Szene-Magazine wie Orkus! auf die Truppe aufmerksam, im Newcomer-Contest des M'Era Luna-Festivals rockten sie sich souverän und mit gewaltigem Abstand ins Finale. Für die Band ist das aber nur der Anfang, ein erstes Aufbäumen. Das Ziel: Konzerte, Konzerte, Konzerte, außerdem ist längst ein erster Longplayer in der Mache. „Wir wollen die Bühnen dieser Welt rocken und sie anschließend nassgeschwitzt und mit lächelnden Gesichtern auf beiden Seiten wieder verlassen,“ nickt Marcel.
Ob größte Festivalbühne oder kleiner Club ist Aeverium völlig egal – Hauptsache live spielen, Hauptsache die Musik, die Energie und die Emotionen mit den Fans teilen. „Wir wollen eine Chance bekommen von den Leuten da draußen gehört zu werden. Wir sind definitiv eine Liveband, die sich auf der Bühne fühlt wie die Made im Speck“, grinst Marcel. Bei soviel optimistischem Ehrgeiz wird es nicht lange dauern, bis Aeverium aus den Festivalprogrammen und Tourneen nicht mehr wegzudenken sind. Doch Aeverium werden sich die Zeit nehmen, die dafür nötig ist. Das hat sie binnen eines Jahres weit gebracht. Und das wird sie noch viel weiter bringen.

Im Oktober 2014 dann fuhren Aeverium ihre nächste grosse Ernte ein. Einen Plattendeal mit dem rennomierten Indie-Label „Out Of Line“ (u.a. Blutengel, Staubkind, Heimataerde, The Birthday Massacre usw.)



Englisch
Harvest time is here.
A beast has awakened. And it was high time for it to do so: Gothic Metal is stagnating; one half of the genre has gone soft, the other half desperately tries to convince us that it is still 1995. But is this reason enough to declare this genre dead? No way! Aeverium must have thought the same – and removed all the dust that has cumulated on this music. They cleansed this genre of its cliché-laden insignia, its pseudo-romantic pathos and its so-called rules. A new power is rising – and we are the witness when Aeverium is bringing in its harvest.
A lot of things are bound to happen this year. Bands will form, bands will disband, records will be relased, records will be forgotten. Who indeed is still game with this boring routine? With Aeverium a modern metal band enters the scene, wanting more, a project keen to show its prowess and in the same breath take the world by storm. Six musicians who finally found together in 2013 after a long and tiresome seach to release their common dream of a real band. Six individuals far from being greenhorns and destined to survive this rat race of bands.
„What urges us on is living out our creativity, the desire of taking part in a creative process and, obviously, our love for music“, says frontman Marcel Römer. And his band lives up to this: This is not the place for hasty decisions, this is not the group aiming for fame at whatever cost. Aeverium have been lurking in the shadows for quite some time now. Now, they leave their lair as the hardened, self-confident and teeth-barring Metal beast they are. „We know how this industry works and how difficult it is to stick out“, comments Marcel.
Nonetheless, vocalist Aeva and her boys have already proven they are very well capable of doing so, with their release of the „The Harvest“ EP last year. Their approach to Modern Goth Metal is far from the ordinary „beauty and the beast“ rip-offs and happens to be a strong, mystic, aggressive and exquisitely produced mixture of Gothic epicness, smothering power and a modern edge reminiscent of Evanescence, KoRn or HIM. Rock, Metal and the dark side of Alternative, united under a catching atmosphere, notably silencing those who think in stereotypes Marcel: „The music is created just the way we feel like at the moment: no faking, no compromises, 100 percent human, 100 percent musician, 100 percent Aeverium.“
This pays off already: Scene mags like Orkus! Already discovered the troupe that effortlessly reached the finals of the M'Era Luna newcomer contest. Still, this is just the beginning for Aeverium. The goal: Gigs, gigs, gigs – and a debut longplayer. „We want to rock the stages of this world, leaving them drenched in sweat and with smiling faces on both sides“, Marcel nods. No matter if it's the biggest festival stage or a small club venue. As long as they can play live, Aeverium are happy. „We want to get heard by the people. We most definitely are a live band like there is no other and being on stage is like to live like a bee in clover“, Marcel grins. Judging by the sheer mass of optimistic ambition, it will not be long until Aeverium have become a household name on the schedules of festivals and tours. However, they will take the time necessary to reach this. This has already took them far in the last twelve months and will undoubtedly carry them much further still.

In October 2014 they signed a record deal with „Out Of Line” (Blutengel, Staubkind, The BirthdayMassacre, Heimataerde a.s.o.)


Björn Springorum



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