Якія словы вы чыталі ў тэксце? Выпішыце іх нумары




Дата канвертавання04.04.2016
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Petra erzählt

Hallo! Ich heiße Petra. Ich bin 9 Jahre alt. Es geht mir gut. Meine Familie ist groß. Das sind meine Mutter, mein Vater, meine Oma, mein Bruder und meine Schwester. Mein Vater und meine Mutter sind nicht alt. Meine Mutter ist 32 Jahre alt. Sie ist lieb und gut. Mein Vater ist 36 Jahre alt. Er ist stark und klug.

Mein Bruder heißt Lukas. Er ist noch klein. Er ist 3 Jahre alt. Lukas ist nett und lustig. Meine Schwester ist auch lustig und fleißig. Sie heißt Elke. Sie ist 11 Jahre alt.

Meine Oma heißt Ottilie. Sie ist schon alt. Sie ist 61 Jahre alt.

Meine Familie ist freundlich. Wir alle sind gute Freunde.


  1. Якія словы вы чыталі ў тэксце? Выпішыце іх нумары.

1) Frau; 2) Bruder; 3) Vater; 4) Opa; 5) Schwester; 6) Kekse; 7) Freunde.


  1. Да слоў з левага слупка падбярыце словы з правага слупка.

    1. die Mutter a) 9 Jahre alt

    2. die Oma b) stark

    3. Petra c) Ottilie

    4. Vater d) lieb




  1. Якія з дадзеных сказаў правільныя (ja), а якія не (nein)?

      1. Elke ist 3 Jahre alt.

      2. Die Familie ist nicht groß.

      3. Der Vater ist klug.

      4. Es geht Petra gut.




  1. Закончыце сказы: Якія яны?

    1. Elke ist …

    2. Die Familie ist …

    3. Der Bruder ist …

    4. Die Mutter ist …




  1. Раскажыце пра брата Петры (4 сказы).

Beate geht in die Schule

Beates Mutter ist Lehrerin. Aber nicht in Beates Schule. Und auch nicht in der Schule von Alexander. Das findet Beate gut.

Jeden Tag bringt Mutter Beate in die Schule. Das findet Beate nicht so gut. Denn Mutter fragt immer: ,, Hast du alles mit? Malkasten? Lineal? Hefte? Lehrbücher?“ Und Beate antwortet: ,,Ja, Mutti, ich habe alles.“

Aber heute ruft sie: ,,Oh, mein Pinsel!“

Beate rennt schnell zurück.

,,Du kannst mir danke sagen“, sagt Mutter. Beate sagt aber nicht. Mutter staunt. ,,Du bist ganz schon frech.“

,,Gar nicht“, sagt Beate. ,,Du fragst mich immer nach meinen Schulsachen und nun denke ich nicht mehr daran.“
Aufgaben:

I. Назавіце галоўныя дзеючыя асобы тэкста.

a) Beate und Alexander b) Beate und Beates Mutter c) Beate und Lisa


II. Выберыце з дадзеных сказаў тыя, якія вы чыталі ў тэксце.

a) Beates Mutter ist Lehrerin.

b) Jeden Tag bringt Mutter Beate in die Schule.

c) Aber heute ruft Beate: ,,Oh, mein Mäppchen!“

d) ,,Du kannst mir danke sagen“, sagt Mutter.

e) Beate geht nach Hause.


III. Выберыце правільны адказ на пытанні.

1) Wo arbeitet Beates Mutter?

a) Beates Mutter arbeitet in der Schule von Alexander.

b) Beates Mutter arbeitet nicht.

c) Beates Mutter arbeitet nicht in Beates Schule.

2) Wer bringt Beate in die Schule?

a) Alexander bringt Beate in die Schule.

b) Mutter bringt Beate in die Schule.

c) Beate geht allein in die Schule.
IV. Размясціце ў лагічнай паслядоўнасці сказы.

a) Beate rennt schnell zurück.

b) Aber heute ruft Beate: ,,Oh, mein Pinsel!“

c) ,,Du kannst mir danke sagen.Du bist ganz schon frech,“ sagt die Mutter.

d) Die Mutter fragt immer: ,, Hast du alles mit? Malkasten? Lineal? Hefte?“

e) ,,Gar nicht“, sagt Beate. ,,Du fragst mich immer nach meinen Schulsachen und nun denke ich nicht mehr daran.“


V. Перакладзіце на нямецкую мову.

а) Мама Беаты — настаўніца.

b) Беата лічыць, што гэта не вельмі добра.

c) Мама заўсёды пытае: ,,У цябе ўсё з сабой?“

d) Беата хутка бяжыць назад.

MEINE FAMILIE

Ich heiße Wencke Gerwig und wohne in Kaufungen. Mein Vater heißt Kurt. Er arbeitet in Kassel. Seine Hobbys sind seine Video-Kamera und unser Auto.

Meine Mutter heißt Monika. Sie arbeitet als Sekretärin. Ihr Hobby ist der Garten. Meine Mutter mag keine Hunde.

Mein Bruder Henning wohnt nicht hier. Er studiert in Hamburg. Er ist schon 21 Jahre alt. Wir telefonieren oft. Er kommt in den Ferien nach Hause. Ich habe keine Schwester. Leider.

Großvater und Großmutter wohnen in Helsa. Das ist ein Dorf 10 Kilometer von hier. Sie haben einen Hund. Er heißt Flocki. Ich mag Flocki sehr gern. In den Ferien ist Flocki bei uns in Kaufungen. Opa ist 74 Jahre alt und Oma ist 70.

Tante Sabine und Onkel Gegd wohnen in Frankfurt. Tante ist Lehrerin und arbeitet in der Schule. Onkel ist Ingenieur. Er arbeitet in einer Fabrik. Meine Tante ist 34 Jahre alt. Onkel ist 38.



Aufgaben


I узровень ( 1-2)

Назавіце галоўныя дзеючыя асобы тэкста:

Vater, Mutter, Schwester, Bruder, Oma, Opa, Tante, Onkel,

Tochter, Hund, Katze.



II узровень ( 3-4 )

Вызначце, што адпавядае зместу тэкста (R), а што не ( F ):

1.Onkel Gerd wohnt in Kassel.

2.Mein Vater wohnt in Frankfurt.

3.Der Hund von Großvater heißt Gerd.

4.Flocki ist der Hund von Opa.



ІІІ узровень ( 5-6 )

Выберыце правільны варыянт:

1.Das Hobby von Vater ist … .

a)der Garten b)unser Auto c)Hund Flocki

2.Großvater und Großmutter wohnen in … .

a)Kassel b)Helsa c)Frankfurt

3.Mutter mag keine … .

a)Hunde b)Katzen c)Autos

4.Oma ist … Jahre alt.

a)70 b)21 c)74

5.Mein Bruder heißt … .

a)Gerd b)Kurt c)Henning



IV узровень ( 7-8 )

Адкажыце на пытанні:

1.Wo wohnt Wencke?

2.Wie heißt der Vater?

3.Was ist die Mutter von Beruf?

4.Wie alt ist der Bruder?

5.Wo arbeitet die Tante?



V узровень ( 9-10 )

Перакладзіце з беларускай мовы на нямецкую:

1)не любіць сабак; 2)жыве не тут; 3)дадому;

4)у нас у Каўфунгене; 5)працуе на фабрыцы;

6)працуе ў Кассэле; 7)яго хобі; 8)ён вучыцца.


Es regnet


Stefan steht am Fenster und malt ein Mondgesicht1 auf die Scheibe2. Stefan ist oft allein. Er fragt die Kinder nicht: „Darf ich mitspielen?“3 Und sie fragen ihn auch nicht: „Warum willst du nicht mitspielen?“ Die Kinder sagen: „Der hat immer schlechte Laune4.“ Aber Stefan schämt sich5 nur vor anderen Kindern. Er kann nicht gut rechnen. Beim Schreiben macht er manchmal auch viele Fehler.

Stefan malt dem Mondgesicht zwei große Ohren und einen traurigen Mund.

Es regnet.

Stefan steht immer noch am Fenster. Er sieht Evchen auf der Straße. Sie hat einen großen Regenschirm6. Der Wind reißt7 ihn fort. Stefan läuft auf die Straße. „Ich helfe dir!“ sagt er. „Du bist nett,“ sagt Evchen. „Danke schön.“ Stefan sagt schnell: „Der Schirm ist zu schwer für dich. Ich halte ihn.“ Die Kinder laufen weiter zu zweit. Stefen hat ein fröhliches Gesicht.






1das Mondgesicht — твар месяца

2die Scheibe — шыба

3mitspielen — гуляць разам

4die Laune — настрой

5sich schämen — саромецца

6der Regenschirm — парасон

7reißen — вырываць
Aufgaben
1. Падбярыце да беларускіх слоў іх нямецкі эквівалент.

1. каля вакна

a) schlechte Laune

2. дзеці гавораць

b) zu zweit

3. дрэнны настрой

c) am Fenster

4. шмат памылак

d) die Kinder sagen

5. на вуліцы

e) viele Fehler

6. удваіх

f) auf der Straße


2. Выберыце з дыдзеных сказаў тыя, якія вы чыталі ў тэксце.

1. Stefan schämt sich vor anderen Kindern.

2. Stefan kann gut rechnen.

3. Beim Schreiben macht Stefan nicht viele Fehler.

4. Stefan ist oft allein.

5. Evchen hat keinen großen Regenschirm.


3. Адкажыце на пытанні па тэксту (ja/nein).

1. Ist Stefan oft allein?

2. Lernt Stefan gut?

3. Rechnet er gut?

4. Macht Stefan beim Schreiben viele Fehler?

5. Ist Stefan lustig?


4. Адкажыце на пытанні, выкарыстоўваючы дэталі тэксту.

1. Wo steht Stefan?

2. Was malt er?

3. Warum hat das Mondgesicht einen traurigen Mund?

4. Wie lernt Stefan?

5. Wen sieht Stefan auf der Straße?

6. Wie hilft Stefan Evchen?
5. Выкажыце сваю думку аб хлопчыку.

ZAUBERMILCH

Das Mädchen Heike besucht die Klasse 5. Heike lernt nicht sehr gut: im Diktat bekommt sie oft eine Vier, sie liest auch nicht schnell und rechnet nicht immer richtig. Sie will aber nicht arbeiten, sie sucht die Zaubermilch. Die Zaubermilch hilft gute Noten bekommen.

Heike besucht oft Herrn Piel. Er ist schon alt. Herr Piel will Heike helfen und ihr die Zaubermilch schenken. Aber Heike muss ihm zuerst aus einem Buch drei oder vier Seiten lesen.

Aber Heike kann das nicht und muss zu Hause üben. So muss sie jeden Tag vor dem Buch sitzen und lesen. Dann bekommt sie die Zaubermilch. Jetzt liest sie schon gut.

Bald besucht Heike Herrn Piel wieder. „Kann die Zaubermilch auch im Rechnen helfen?" fragt sie ihn.

„Ja, aber, um sie zu bekommen, musst du zuerst zehn Rechenaufgaben machen und das Einmaleins lernen", sagt Herr Piel.

Die Mutter ist jetzt froh: Heike arbeitet jetzt viel. Die Lehrerin und alle Schulfreunde sind auch froh. „Heike liest wie eine Lehrerin und rechnet wie eine Rechenmaschine!" sagt Werner.

Werner lernt auch nicht sehr gut. Heike erzählt ihm über die Zaubermilch und über Herrn Piel. „Die Zaubermilch hilft dir. Du musst nur alles machen, was Herr Piel dir sagt."



die Zaubermilch чароўнае малако

zuerst спачатку

üben трэніравацца

das Einmaleins табліца множання

ist froh радуецца
Kontrollaufgaben

1. Назавіце галоўных дзеючых асоб тэкста.

1) der Lehrer; 2) der Vater; 3) Heike; 4) Thomas; 5) Herr Piel; 6) Werner


2. Выберыце з дадзеных сказаў тыя, якія вы чыталі ў тэксце.

1) Das Mädchen Heike besucht die Klasse 5.

2) Heike lernt sehr gut.

3) Das Mädchen will die Zaubermilch finden.

4) Herr Piel will Heike nicht helfen.
3. Адкажыце на пытанні да тэкста (ja/nein)

1) Liest Heike gut?

2) Rechnet sie gut?

3) Besucht Heike oft Herrn Piel?

4) Will Herr Piel Heike helfen?

5) Lernt Heike jetzt gut?

6) Lernt Werner gut?
4. Адкажыце на пытанні, выкарыстоўваючы дэталі тэкста.

1. Wozu sucht Heike die Zaubermilch?

2. Was muss Heike machen, um Zaubermilch zu bekommen?

3. Wie lernt Heike jetzt?

4. Wem hilft sie?
5. Што дапамагло дзяўчынцы добра вучыцца? Дакажыце на аснове тэкста.

Hillert und Andrea

Andrea und Hillert sind Schüler an der Gesamtschule Waldau. Sie sind von Geburt an behindert. Andrea kann zum Beispiel ihre Kleider nicht alleine kaufen, sie macht alles zusammen mit ihrer Mutter. Bei Hillert ist das anders. Er hat einen elektrischen „Turbo-Rollstuhl“. Damit kann er auch alleine überall hinfahren. Er hat nicht soviel Kraft in den Armen und Beinen. Deshalb kann er keinen Sport treiben, aber dafür liest er sehr viel, malt geometrische Bilder und hört gerne Musik. Hillert ist sehr gut in der Schule, und er kann seinen Freunden bei der Hausaufgaben helfen. Andrea reitet gerne und spielt Basketball in einem Behindertensportverein. Sie mag Mathe und Kunst, hört am liebsten Michael Jackson und spielt mit ihren Freundinnen zu Hause. Ihre Mutter muss sie aber jeden Tag in die Schule fahren und auch wieder abholen. Die Eltern von Hillert wohnen in der Nähe der Schule. Er kann alleine in die Schule kommen.

Was sind die größten Probleme für die beiden? Andrea: „Der Musikunterricht ist für mich ein Problem. Wir sind dann immer im zweiten Stock, und es gibt keinen Lift. Aber meine Mitschüler tragen mich die Treppe hoch.“ Hillert: „Ich kann nicht alleine auf die Toilette gehen, und ich muss immer in der Pause nach Hause fahren. Das finde ich bescheuert. Aber meine Mutter hilft mir dann.“ Die beiden haben Glück. Die Klassenkameraden sind immer sehr hilfsbereit.
Aufgaben

I. Што правільна?

1. Von wem ist hier die Rede?

a) Hillert; b) Peter; c) Andrea; d) Anna; e) Michael

2. In welcher Stadt leben die Kinder?

a) Berlin; b) Waldau; c) Köln

3. In welcher Schule lernen die Kinder?

a) Grundschule; b) Gymnasium; c) Gesamtschule
II. Прачытайце і выберыце з дадзеных сказаў тыя, якія вы чыталі ў тэксце.

1. Andrea und Hillert sind von Geburt an behindert.

2. Hillert hat keinen elektrischen „Turbo-Rollstuhl“.

3. Hillert hat viel Kraft in den Armen und Beinen.

4. Andrea reitet gerne und spielt Basketball in einem Behindertensportverein.

5. Andrea mag Mathe und Kunst.

6. Die Klassenkameraden sind nicht immer hilfsbereit.

III. Выпраўце паслядоўнасць сказаў.

1. Hillert kann mit dem „Turbo-Rollstuhl“ alleine überall hinfahren.

2. Andrea reitet gerne und sie spielt in einem Behindertensportverein.

3. Die Klassenkameraden sind immer hilfsbereit.

4. Sie sind von Geburt an behindert.

5. Die beiden haben Glück.


IV. Якая галоўная ідэя тэкста?

1. Alle Menschen haben Recht auf Freude und Glück.

2. Die Klassenkameraden sind immer hilfsbereit.

3. Das Leben der behinderten Menschen ist schwer.


V. Прыдумайце заканчэнне апавядання.

DER SCHLAUE FUCHS

Der Löwe, der König der Tiere, wurde einmal krank. Viele Tiere gingen in sein Schloss, um den kranken König zu besuchen. Das Schloss des Löwen befand sich in einem Berg und hatte keine Fenster. Man konnte es nicht lüften, darum war die Luft in dem Schloss sehr schlecht.

Als erster kam zum Löwen der Bär. Der Löwe führte ihn durch alle Zimmer und fragte: „Wie gefällt dir mein Schloss?“ — Der Bär antwortete ganz offen: „Dein Schloss gefällt mir sehr gut. Aber die Luft hier ist schlecht.“ — „Was?“, schrie der Löwe. „Wie sprichst du mit deinem König?“ Und er zerriss den Bären in Stücke1.

Als zweiter ging der Wolf in das Schloss. Er wusste schon von dem Unglück des Bären und dachte: „Ich muss klüger sein.“ Er kam ins Schloss und der Löwe zeigte ihm alle seine Zimmer und fragte: „Wie findest du mein Schloss?“ Der Wolf antwortete: „Ich finde es wunderbar! Und wie gut ist die Luft in deinem Schloss! Wie herrlich riecht2 es hier!“ — „Was?“, schrie der Löwe. „Warum lügst du so?“ Und er zerriss auch den Wolf in Stücke.

Das alles hörte der Fuchs. Er kam als dritter ins Schloss. Der Löwe führte ihn durch seine Zimmer und fragte: „Wie gefällt es dir bei mir?“ Der Fuchs antwortete: „Oh, es gefällt mir sehr gut. Dein Schloss ist herrlich.“ Der Löwe fragte weiter: „Und wie findest du die Luft in meinem Schloss?“ Da antwortete der schlaue Fuchs: „Über die Luft kann ich nichts sagen. Leider habe ich mich erkältet3. Ich habe Schnupfen4 und rieche gar nichts.“

Der Löwe lachte nur und der Fuchs kehrte glücklich nach Hause zurück.







1 zerriss in Stücke — разарваў на кавалкі

2 riechen — пахнуць; нюхаць, чуць

3 sich erkälten — прастудзіцца

4 der Schnupfen — насмарк

Aufgaben
I. Пра якіх звяроў вы чыталі ў тэксце?

a) der Fuchs; b) der Hase; c) der Wolf; d) der Löwe; e) der Affe; f) das Schwein; g) der Bär


II. Знайдзіце няправільныя сказы.

1. Als erster ging der Wolf zum Löwen.

2. Der Löwe führte den Gast durch alle Zimmer.

3. „Wie gefällt dir meine Bude?“, fragte er den Bären.

4. Der Bär konnte und wollte nicht lügen.

5. „Dein Schloss ist sehr schön. Aber die Luft hier ist schlecht“, sagte er.

6. Da zerriss ihn der König der Tiere in Stücke.
III. Дапоўніце сказы па зместу тэкста.

1. Als zweiter ging …

2. Der Löwe …

3. Er zeigte …

4. “Was sagst …

5. “Dein Haus …

6. Und der Löwe …
IV. Адкажыце на пытанні да тэкста.

1. Wo wohnte der Löwe?

2. Wie viele Fenster hatte sein Haus?

3. Wie war die Luft dort?

4. Wie fühlte sich einmal der Löwe?

5. Wer besuchte ihn?


V. Дапоўніце дыялог па зместу тэкста.

— …


Guten Tag, Fuchs! Komm, ich will dir mein Schloss zeigen! Wie gefallen dir die Zimmer?

— …


— Und wie findest du die Luft hier?

— …


Der Schatten

Ein Hase ging spazieren. Das Wetter war sehr schön, die Sonne schien. Da sah er plötzlich neben sich auf der Wiese seinen Schatten1. Der Schatten war groß und schwarz und hatte wie der Hase zwei lange Ohren.

Der Hase erschrak2. Er dachte: „Neben mir läuft ein großes Tier. Es ist schwarz und hat zwei Hörner3. Vielleicht will es mich fressen.“ Und er rannte weg.

Er lief und lief, immer schneller. Aber das Tier mit den Hörnern blieb immer bei ihm. Endlich kam er in den Schatten eines Waldes. Da verschwand4 das Tier.

Der Hase war ganz müde vom Laufen. Er legte sich unter einen Baum ins Gras. Er dachte: „Dieses böse schwarze Tier wollte mich mit seinen Hörnern töten. Nur meine schnellen Beine haben mich gerettet5. Welch ein Glück!“ Und der Hase schlief zufrieden ein.




1der Schatten — тень

2erschrecken (erschrak) — испугаться

3das Horn (Hörner) — рог

4verschwinden (verschwand) — исчезать

5retten (gerettet) — спасать

Aufgaben
I. Выпишите из данных слов те, которые были в тексте:

das Tier, der Wolf, der Hase, der Schatten, das Haus, der Fluss, der Wald.


II. Выберите правильный вариант.

1. Es war ein (sonniger; regnerischer; kalter) Tag.

2. Da sah der Hase plötzlich (einen Bären; eine Kuh; seinen Schatten) neben sich.

3. Der Hase ( freute sich; versteckte sich; bekam große Angst) und rannte weg.

4. Vor dem Hasen lag ein großer (Wald; Garten; Platz) und er rannte aus aller Kraft dorthin.
III. Ответьте на вопросы к тексту.

1. Wie sah das Tier neben dem Hasen aus?

2. Was war mit dem Tier im Wald?

3. Was machte der Hase im Wald?

4. Wem dankte der Hase für die Hilfe?

5. Ist der Hase tapfer?


IV. Напишите вопросы к следующим ответам:

1. Das Wetter war sehr schön.

2. Der Hase sah plötzlich neben sich auf der Wiese seinen Schatten.

3. Der Schatten war groß und schwarz.

4. Der Hase legte sich unter einen Baum ins Gras.
V. Выразите своё мнение о зайце.

Der kluge Esel

In Erfurt war damals eine große und berühmte Universität. Dort gab sich Till Eulenspiegel für einen gelehrten Meister aus, der jeden in kurzer Zeit lesen und schreiben lehren konnte.

Die Professoren der Universität beschlossen, Eulenspiegel einen Esel in die Lehre zu geben, denn es gab zu der Zeit viele Esel in Erfurt. Sie kamen zu Eulenspiegel und fragten ihn: „Herr Magister, wollt ihr einen Esel lehren?“ Till sprach: „Ja. Aber ich brauche 20 Jahre, denn der Esel ist ein dummes Tier.“ Er forderte 500 Groschen als Lehrgeld.

Till Eulenspiegel nahm also den Esel und ging in ein Gasthaus. Dort kaufte er einen Stall für seinen Schüler, ein altes Buch mit dicken Seiten und einen Sack mit Hafer. Zwischen die Seiten legte Eulenspiegel Haferkörner. Der Esel blätterte die Seiten mit dem Maul, um den Hafer zu bekommen. Wenn er keinen Hafer mehr zwischen den Blättern fand, so schrie er: „I-a, i-a!“ Eulenspiegel merkte das. Er ging zu den Professoren und sagte: „Es ist schwer, meinen Schüler zu lernen. Aber er kann schon einige Buchstaben, besonders einige Vokale, gut lesen. Ihr könnt es selber sehen und hören.“

Der fleißige Schüler aber durfte den ganzen Tag nichts essen. Eulenspiegel kam mit dem Rektor und einigen Magistern in den Stall, legte vor seinem Schüler ein Buch, aber ohne Hafer zwischen den Seiten. Der Esel begann im Buch nach den Haferkörnern zu suchen, fand aber nichts und begann laut zu schreien: „I-a, i-a!“ Da sprach Eulenspiegel: „Seht, liebe Herren, ‚I‘ und ‚A‘ kann er schon lesen.“

Eulenspiegel bekam sein Lehrgeld und dachte: ‚Ich werde mein ganzes Leben brauchen, um alle Esel in Erfurt klug zu machen.‘


Aufgaben
I. Выберыце з дадзеных слоў тыя, якія былі ў тэксце.

a) Universität; b) Wörterbuch; c) Haferkörner; d) Dekan; e) Gasthaus; f) Buchstaben



II. Выберыце правільны варыянт заканчэння сказу.

1. Till Eulenspiegel gab sich für …

a) einen berühmten Professor aus. b) einen gelehrten Meister aus.

c) einen begabten Schauspieler aus.

2. Die Professoren der Universität beschlossen, Eulenspiegel …

a) einen Hasen in die Lehre zu geben. b) einen faulen Schüler in die Lehre zu geben.

c) einen Esel in die Lehre zu geben.

3. Eulenspiegel forderte …

a) nichts b) 500 Groschen als Lehrgeld. c) 500 Groschen pro Tag als Lehrgeld.

III. Размясціце ў лагічнай паслядоўнасці сказы.

1. Zwischen die Seiten legte Eulenspiegel Haferkörner.

2. Eulenspiegel bekam sein Lehrgeld.

3. Eulenspiegel erklärte, er konnte jeden in kurzer Zeit lesen und schreiben lehren.

4. Till kaufte einen Stall für seinen Schüler.

5. Der fleißige Schüler durfte aber den ganzen Tag nichts essen.

6. Der Schüler kannte einige Buchstaben, besonders Vokale.

IV. Дайце пашыраны адказ на пытанні.

1. Was beschlossen die Professoren?

2. Was unternahm Till?

3. Warum bekam Till sein Lehrgeld?



V. Перадайце асноўны змест тэкста на нямецкай мове.

Der Stein


Heinrich Heine war nicht nur als ein genialer Dichter und Schriftsteller bekannt. Er war auch ein sehr geistreicher Mann. Von ihm erzählt man viele lustige Geschichten. Hier ist eine davon.

Einmal saß Heine an seinem Schreibtisch und arbeitete. Plötzlich klingelte es an der Tür. Er öffnete die Tür und ins Haus trat ein Mann. Er brachte Heine ein großes Paket. Das Paket kam von seinem alten Freund Meier.

Heine wollte wissen, was in dem großen Paket war. Er riss schnell das Papier vom Paket herunter, aber unter diesem Papier befand sich ein anderes. Er öffnete dieses Papier, da erschien ein drittes, dann noch eins und noch eins.

Es dauerte einige Minuten, bis Heine endlich einen kleinen Brief in den Händen hielt. Da standen nur drei Sätze: „Lieber Heine! Ich bin gesund. Mit herzlichen Grüßen — dein Meier.“

Einige Tage später musste Meier zur Post. Er erhielt dort ein schweres Paket. Es war so schwer, dass er es allein nicht nach Hause tragen konnte. Er musste einen Postbeamten bitten ihm zu helfen. "Was ist bloß in diesem schweren Paket?“, dachte Meier unterwegs.

Zu Hause öffnete Meier schnell das Paket. Mit Erstaunen erblickte er dort einen großen Stein. Auf dem Stein lag ein kleiner Zettel mit den Worten: „Lieber Meier! Dieser Stein ist mir vom Herzen gefallen, als ich deinen Brief gelesen hatte. Ich schicke ihn dir zum ewigen Andenken an mich. In Liebe — dein Heine.“



Aufgaben:

I. Подберите к русскому варианту слов немецкий эквивалент.

1. посылка a) einige Minuten

2. открыл b) mit Erstaunen

3. несколько минут c) das Paket

4. с удивлением d) einen kleinen Brief

5. маленькое письмо e) öffnete


II. Какие ответы не соответствуют содержанию текста?

1. Wie reagierte Heinrich Heine auf den Brief? — Er ärgerte sich sehr.

2. Was machte er bald? — Er schickte seinem Freund ein schweres Paket.

3. Wie schwer war das Paket? — Es war sehr schwer, Meier konnte es allein nicht nach Hause tragen.

4. Was war im Paket? — Meier fand dort ein großes Stück Käse.
III. Дополните письмо по смыслу текста.

Lieber … ,

dieser … ist mir vom … gefallen, als ich deinen … gelesen hatte. Ich … ihn dir zum ewigen Andenken an … . Mit viel Liebe — dein Freund … .
IV. Найдите и исправьте неточности в тексте.

1. Heinrich Heine war ein hervorragender Dichter und ein sehr langweiliger Mann.

2. Er hatte keine Freunde.

3. Einmal bekam er ein kleines Päckchen.

4. Es kam von seinem Freund Schiller.

5. Im kleinen Paket lag ein langer Brief.

6. Der Brief enthielt drei Seiten.
V. Ответьте тремя предложениями на вопрос, выразив своё мнение.

Ging die Freundschaft zwischen Heine und Meier durch die Pakete zu Ende?



Der Umzug


Ein Gelehrter saß Tag und Nacht über seinen Büchern. Er arbeitete sehr viel und für seine Arbeit brauchte er Ruhe. Aber seine Nachbarn waren sehr laut. Sie machten immer großen Lärm und störten den Professor bei der Arbeit. Der Nachbar rechts war Schlosser, der Nachbar links war Tischler. Sie hämmerten von früh bis spät. Der Gelehrte schwieg lange, doch endlich riss ihm die Geduld. Er ging zu dem Tischler und zu dem Schlosser und bat beide umzuziehen. Er versprach ihnen alle Kosten für den Umzug zu bezahlen und jedem noch ein schönes Geschenk zu machen. Die unruhigen Nachbarn versprachen dem Gelehrten, dass sie umziehen.

Zwei Tage später kamen die beiden, um sich ihr Geld und ihre Geschenke zu holen. Der Gelehrte zahlte alles, was sie haben wollten, und fragte zum Abschied: „Wo wohnt ihr denn jetzt?“ — „In demselben Haus“, antwortete der Tischler. „Der Schlosser ist in meine Wohnung gezogen und ich in seine.“


der Umzug — переезд

der Gelehrte — учёный

Lärm machen — шуметь

hämmern — бить молотком

riss ihm die Geduld — у него лопнуло терпение

umziehen — переезжать

versprechen — обещать


Aufgaben


  1. Назовите главных действующих лиц текста.

  1. Schüler; 2) Schlosser; 3) Gelehrter; 4) Müller; 5) Geschenk; 6) Geld; 7) Tischler




  1. Какие из данных предложений соответствуют содержанию текста (R), а какие нет (F)?

  1. Die Nachbarn hielten ihr Wort nicht.

  2. Sie zogen in den nächsten Tagen um.

  3. Vom Professor bekamen sie Geschenke.

  4. Jetzt konnte der Professor in Ruhe arbeiten.




  1. Ответьте на вопросы к тексту.

  1. Was für Probleme hatte ein Gelehrter?

  2. Was waren seine Nachbarn von Beruf?

  3. Warum besuchte der Professor sie einmal?

  4. Was versprachen die Nachbarn dem Gelehrten?

  5. Wer war schlauer?



  1. Кто мог бы сказать эти слова?


  1. „Nein, so geht es weiter nicht! Ich muss mit ihnen sprechen!“

  2. „Guten Abend! Ich komme mit einer Bitte zu Ihnen.“

  3. „Gut, das machen wir gern.“

  4. „Ich bezahle Ihnen die Kosten und jeder bekommt noch ein gutes Geschenk von mir.“

  5. „Wo wohnt ihr denn jetzt?“

  6. „Ich wohne in seiner Wohnung und er in meiner.“

  7. „Ich armer Mann! Was soll ich jetzt machen?“




  1. Придумайте для текста три других названия.


Das Goldbrötchen


Einmal hüteten zwei Knaben und ein Mädchen ihre Schafe im Gebirge. Die Knaben waren Kinder reicher Bauern. Die Eltern des Mädchens waren arm. Die Kinder saßen eines Tages bei den Schafen und erzählten einander lustige Geschichten.

Da kam zu ihnen ein altes graues Männlein. Das Männlein hörte den Kindern einige Zeit zu. Dann sagte es: „Ihr seid liebe Kinder. Darum will ich euch kleine Geschenke machen.“ Und es nahm drei Brötchen aus der Tasche und gab jedem Kind ein Brötchen.

Das Männlein ging bald fort. Da lachten die beiden Knaben über die billigen Geschenke. Sie machten sich auch über das Männlein lustig. Der ältere Junge nahm sein Brötchen und warf es auf die Erde. Das Brötchen rollte den Berg hinunter und verschwand im Gebüsch. Da sprach der andere Knabe: „Halt, dein Brötchen soll nicht allein da liegen. Mein Brötchen geht es besuchen!“ Und er warf sein Brötchen auch den Berg hinunter.

Nun sagten die Jungen zu dem Mädchen: „Was stehst du da? Worauf wartest du? Wirf dein Geschenk auch den Berg hinunter!“ — „Nein“, rief das Mädchen, „das mache ich nicht. Ich nehme es nach Hause mit. Meine Eltern werden sich freuen, wenn ich ihnen etwas Schönes mitbringe.“ Und das Mädchen lief schnell nach Hause.

Zu Hause gab das Mädchen sein Brötchen der Mutter. Die Mutter freute sich darüber. Sie schnitt das Brötchen auf, um es zu teilen. Und sieh da: Im Brötchen waren einige Goldstücke hineingebacken! Da freute sich die ganze arme Familie darüber.

Am nächsten Tag hörten die Jungen von dem Glück des Mädchens. Sie liefen schnell zum Berg, um ihre Brötchen zu suchen. Aber sie fanden dort nichts.


Aufgaben:
I. Назовите главных действующих лиц текста.

1) der Vater; 2) die Mutter; 3) zwei Knaben; 4) ein Mädchen; 5) eine Frau; 6) ein Männlein.


II. Какие предложения не соответствуют содержанию текста?

1. Die Kinder sprachen miteinander und der Mann hörte ihnen einige Zeit zu.

2. Dann sagte er: „Ihr seid sehr böse Kinder!“ und ging traurig weg.

3. Der Mann holte aus der Tasche drei kleine Brötchen.

4. Die Jungen aßen ihre Brötchen sofort.
III. Ответьте на вопросы к тексту.

1. Aus welchen Familien kamen die Kinder?

2. Was machten die Jungen mit den Geschenken?

3. Was war im Brötchen des Mädchens?

4. Warum waren die Jungen am nächsten Tag traurig?
IV. Дополните предложения по содержанию текста.

1. Drei Kinder …

2. Das waren …

3. Da kam …

4. Er schenkte …

5. Die Jungen …


V. Докажите тремя предложениями, правильно или неправильно по содержанию текста данное предложение.

Nur das Mädchen bekam ein gutes Geschenk von dem Männlein.




MARINAS FREUND


Marina kommt vom Kindergarten nach Hause. Sofort läuft sie in den Garten zu ihrem Freund. “Hallo, wie geht’s dir?” “Wisper, wisper, wisper”, macht ihr Freund. Marina tätschelt ihm den Stamm. “Bist du auch schön gewachsen seit gestern?” Sie schaut an den Apfelbäumchen hoch. “Ich glaube, du bist schon wieder ein bisschen größer.”

Seit Marina vor einem Jahr zusammen mit ihrem Vater das Apfelbäumchen gepflanzt hat, spricht sie jeden Tag mit ihm.

“Du spinnst!” sagt ihr Bruder Julian. “Bäume können doch überhaupt nichts hören.”

Marina lässt ihren Bruder reden. Der hat nämlich keine Ahnung von Bäumen. Sonst wäre sein Apfelbäumchen nicht so klein und mickrig, obwohl der Vater es am gleichen Tag gepflanzt hat wie Marinas Bäumchen.

Julian hat nie mit seinem Bäumchen geredet, höchstens mal geschimpft. „Warum wachsen denn keine Äpfel auf dir? Du bist bestimmt gar kein richtiger Apfelbaum! Du bist ein ganz blöder Baum!“ Und einmal hat Julian ihn sogar getreten, weil er nicht so schön und schnell wuchs wie Marinas Bäumchen. Aber daran ist Julian selbst schuld.

„Wenn ich dein Bäumchen wäre, würde ich auch nicht wachsen“, sagt Marina manchmal zu ihrem Bruder. Dann zeigt Julian ihr einen Vogel.

Marina geht jeden Tag zu ihrem Bäumchen, spricht mit ihm und streichelt es. Im Winter hat sie ihrem Freund sogar ein Tuch um den Stamm gewickelt. „Damit du hier draußen nicht so frierst“, hat sie ihm zugeflüstert.

Jeden Tag hat sie das gemacht, bis es Frühling wurde. Dann hat sie das Tuch wieder abgenommen und mit einem Häckchen die Erde um den Stamm herum gelockert, damit ihr Freund sich wohl fühlte. Und gegossen hat sie ihr Bäumchen mindestens dreimal am Tag. Wenn es sehr warm war, sogar noch öfter.

Julian hat sein Bäumchen nur ein paar Tage lang gegossen. Dann war ihm das Gießen zu viel Arbeit.

Sein Bäumchen tat Marina leid. Deswegen hat sie es oft mitgegossen. Sie hat auch die Erde um den Stamm gelockert. Und sie hat sogar versucht, mit Julians Bäumchen zu reden. Aber dabei ist sie sich komisch vorgekommen. So, wie wenn sie mit einem Fremden reden würde. Reden kann sie nur mit ihrem Bäumchen, weil ihr Bäumchen ihr Freund ist.


Wortschatz

tätscheln ласкать, ласково похлопывать

ein bisschen немножко

Du spinnst! Ты спятила!

mickrig слабый, хилый

reden говорить

schuld sein быть виноватым

einen Vogel zeigen постучать себе по лбу

wickeln наматывать, заворачивать

zuflüstern шептать

das Häckchen мотыга

lockern разрыхлять



Aufgaben


  1. Выберите из данных слов те, которые были в тексте?

1) Gärtner; 2) Julian; 3) Bäumchen; 4) Schwester; 5) Bruder; 6) Mutter.





  1. Какие из данных предложений неправильные?




    1. Marina geht in die Schule.

    2. Vor zwei Jahren hat Marina ein Bäumchen gepflanzt.

    3. Jeden Tag spricht Marina mit ihrem Bäumchen.

    4. Das Bäumchen ist Marinas Freund.




  1. Дополните предложения.




    1. Marina hat ... .

    2. Sie spricht ... .

    3. Im Winter ... .

    4. Im Frühling ... .

    5. Marina hat sogar versucht, ... .




  1. Ответьте на вопросы.




    1. Ist Marina groß?

    2. Was hat Marina gepflanzt?

    3. Wie heißt Marinas Bruder?

    4. Liebt Julian sein Bäumchen?




  1. Передайте несколькими предложениями содержание текста.

Mein Kamerad


Ich sitze im Lazarett am Bett Franz Kemmerichs. Er hebt den Kopf: „Sie haben mich amputiert.“

Das weiß er also doch jetzt. Ich nicke und antworte: „Sei froh, es konnten auch beide Beine sein, Franz.“

Er schweigt.

Ich rede weiter: „Wegeler hat den rechten Arm verloren. Das ist viel schlimmer. Du kommst ja auch nach Hause.“

Er sieht mich an: „Meinst du?“

„Natürlich.“

Er wiederholt: „Meinst du?“

„Sicher, Franz. Du musst dich nur erst von der Operation erholen.“

Er liegt eine Zeitlang still. Dann sagt er: „Du kannst meine Stiefel mitnehmen.“

Er ist nicht der erste, den ich so sehe; aber wir sind zusammen aufgewachsen, da ist es doch immer etwas anders. Ich habe die Aufsätze von ihm abgeschrieben. Er trug in der Schule meistens einen grauen Anzug. Franz hatte schönes blondes Haar, seine Haut war wie bei einem Mädchen. Er war der beste Turner unter uns. Der Lehrer war immer stolz auf ihn.

Es wird dunkel. Ich setze mich näher und sage: „Vielleicht kommst du in das Erholungsheim, wo wir einmal zusammen waren. Du kannst dann vom Fenster aus über die Felder sehen. Es ist jetzt die schönste Zeit, bevor das Getreide reif ist. Du kannst ausgehen und brauchst niemand zu fragen. Und Klavier spielen kannst du auch, wenn du willst.“

Ich beuge mich über sein Gesicht, das im Schatten liegt. Er atmet leise. Sein Gesicht ist nass, er weint.

„Aber Franz,“ ich lege den Arm um seine Schultern. „Willst du jetzt schlafen?“

Er antwortet nicht. Er weint, seine Wangen sind nass. Ich möchte sie abwischen, aber mein Taschentuch ist zu schmutzig.

Eine Stunde vergeht. Ich sitze still und schaue in sein Gesicht, ob er vielleicht noch etwas sagen möchte. Aber er weint nur. Er ist jetzt allein mit seinem kleinen neunzehnjährigen Leben.

Ich denke daran, wie wir damals abfuhren. Seine Mutter, eine gute, dicke Frau, brachte ihn zum Bahnhof. Sie weinte ununterbrochen, ihr Gesicht war davon geschwollen. Immer wieder fasste sie meine Hand und bat mich, auf Franz draußen achtzugeben. Aber wie kann man im Felde auf jemand achtgeben!

Ich blicke auf meine Stiefel. Sie sind groß und klobig, die Hose ist hineingeschoben; wenn man aufsteht, sieht man dick und kräftig in diesen breiten Rohren aus. Aber wenn wir baden gehen und uns ausziehen, haben wir plötzlich wieder dünne Beine und schmale Schultern. Wir sind dann keine Soldaten mehr, sondern beinahe Knaben.

Franz Kemmerich sah beim Baden klein und schmal aus wie ein Kind.

Man sollte die ganze Welt an seinem Bett vorbeiführen und sagen: Das ist Franz Kemmerich, neunzehn Jahre alt, er will nicht sterben!
(Nach Erich Maria Remarque)

___________________________________________

die Haut кожа (лица, тела)

sich beugen наклоняться

ununterbrochen непрерывно

schwellen отекать, разбухать

klobig неуклюжий

die Rohre зд. голенище



Уровень

Aufgaben

I

( 1-2 )


1.Nennen Sie die Hauptpersonen des Textes.

(Назовите главных действующих лиц текста)

Erich Maria Remarque, Franz Kemmerich, Wegeler, Paul Bäumer.


II

( 3-4 )


2.Was passt zusammen?

(Выберите правильный вариант окончания предложения)

1)Ich sitze … . 2)Er trug in der Schule … . 3)Der Lehrer war … .

4)Wir sind keine Soldaten … .

a)einen grauen Anzug; b)immer stolz auf ihn; c)sondern Knaben;

d)im Lazarett am Bett.



III

( 5-6 )


3.Richtig oder falsch?

(Правильно или неправильно)

1)Paul Bäumer wird mit fünf Mitschülern an die Front geschickt.

2)Franz hat beide Beine verloren.

3)Franz war 19 Jahre alt.

4)Franz sah beim Baden klein und schmal wie ein Kind.

5)Nach dem Krieg kehrte Paul nach Hause zurück.


IV

( 7-8 )


4.Schreiben Sie Fragen zu folgenden Antworten auf.

(Напишите вопросы к ответам)

1)Er war der beste Turner unter uns.

2)Er ist jetzt allein mit seinem kleinen neunzehnjährigen Leben.

3)Er ist nicht der erste, den ich so sehe.


V

( 9-10)


5.Geben Sie die volle Antwort auf folgende Fragen.

(Дайте расширенный ответ на вопросы)

1)Was bringt der Krieg einem einfachen Menschen?

(Beweisen Sie Ihre Meinung mit Hilfe des Textes.)

2)Kann man die Menschen überzeugen, ohne Krieg zu leben?



Eine Seegeschichte

Einmal fuhr ein Seedampfer von Europa nach Amerika. Das Wetter war schön, die See war blau und glatt, die Reise verlief sehr angenehm.

Eines Tages kam der Kapitän zum Bootsmann und sagte: „Ich muss Ihnen etwas erzählen, was ich nicht verstehen und nicht erklären kann. Ich konnte in der letzten Nacht lange nicht einschlafen. Da hörte ich plötzlich eine Stimme, ganz deutlich: Fahren Sie Nord-Nord-West! Fahren Sie Nord-Nord-West! Wir müssen in diese Richtung fahren!“

„Vielleicht haben Sie gestern zu viel gegessen oder ein Glas Wein zu viel getrunken?“, sagte vorsichtig der Bootsmann. „Ich habe gestern nichts getrunken“, sagte der Kapitän verärgert. „Und ich habe diese Stimme dreimal gehört, ganz deutlich!“ Der Bootsmann zuckte nur die Achseln.

Der Kapitän befahl, den Kurs nach Nord-Nord-West zu nehmen. Am nächsten Tag bemerkten die Matrosen einen schwarzen Punkt in der See. Der Kapitän schaute durch sein Fernglas und sagte: „Das ist ein Boot und darin liegt ein Mann! Na?“, wandte er sich an den Bootsmann. „Hatte ich nicht recht? Wir müssen ihn retten!“

Nach wenigen Minuten waren die Matrosen am Boot. Der Mann im Boot bewegte sich nicht. Sie nahmen ihn vorsichtig und legten in ihr Boot, dann brachten sie ihn auf das Schiff.

Nach etwa einer Stunde öffnete der Mann die Augen. „Wo bin ich? Wo ist mein Boot?“, fragte er erstaunt. „Hallo!“, sagte der Schiffskapitän. „Wie schön, dass wir Sie noch retten konnten!“ — „Retten? Wieso retten?“, fragte der Mann verständnislos. „Wollten Sie lieber ertrinken? Sie, allein auf der See, in Ihrem kleinen Boot?“, fragte der Kapitän. Jetzt wurde der Mann richtig wütend. „Mein Name ist Jack Wilson“, schrie er. „Ich wollte einen Weltrekord aufstellen! Ich wollte allein im kleinen Boot eine Reise von New-York nach Liverpool machen! Jetzt haben Sie alles kaputt gemacht!“

Aufgaben

  1. Назовите главных действующих лиц текста.

  1. Liverpool; 2) Fischer; 3) Kapitän; 4) Jack Wilson; 5) Riese; 6) Bootsmann; 7) Thomas




  1. Допишите, кому принадлежат эти слова в тексте.

  1. «Wo bin ich? Wo ist mein Boot?“, fragte …

  2. „Wie schön, dass wir sie noch retten konnten!“, rief …

  3. „Retten? Wieso denn retten?“, staunte …

  4. „Vielleicht haben Sie gestern zu viel gegessen?“, sagte …




  1. Ответьте на вопросы к тексту.

  1. Was sahen bald die Matrosen?

  2. Was sah der Kapitän?

  3. Was wollte er tun?

  4. Was machten die Matrosen?

  5. Warum war der Mann unzufrieden?

  6. Wie hieß der Mann?




  1. Дополните предложения по содержанию текста.

  1. Einmal fuhr …

  2. Die Reise …

  3. Eines Tages sprach der Kapitän …

  4. Er erzählte ihm …

  5. Der Bootsmann …

  6. Der Kapitän befahl …




  1. Придумайте окончание рассказа.

Filmkunst
Viele Jugendliche träumen davon, einmal vor der Kamera zu stehen und berühmt zu sein. Nur wenigen gelingt eine Karriere bei Film und Fernsehen. Narcisa Kukavica (15 Jahre) hat es geschafft. Narcisa spielte das Teenager-Mädchen Nova in dem Kinofilm „Bodo“.

„Eine Jugendzeitschrift hat jemanden für die Rolle gesucht. Ich habe einen lustigen Brief mit einem Foto geschickt. Irgendwann hat mich die Regisseurin angerufen, und wir haben uns in einer Raststätte getroffen. Dann hat sie mich nach Düsseldorf zu den Probeaufnahmen eingeladen. Ich musste tanzen und singen. 2500 andere Mädchen hatten sich für die Rolle beworben. Ich dachte nicht, dass man mich auswählt. Meine Lehrer fanden es toll, dass ich in einem Film mitspiele. Viele Mitschüler waren am Anfang ziemlich neidisch. Der Film hat ihnen aber gut gefallen.“ erzählt sie. „Wir haben in München gedreht. Die Lehrer haben mir drei Wochen frei gegeben. Die übrige Drehzeit war in den Sommerferien“.

Narcisa wohnte in einem Hotel. Tanzunterricht, Proben und Drehtermine standen in München auf dem Program. „Trotzdem hatte ich noch genug Freizeit. Abends bin ich in die Discotheken gegangen“.

Narcisas Filmkarriere veränderte das Familienleben der Kukavicas. Narcisa gab Interviews bei der Zeitung und auch im Fernsehen. „Als Narcisa aus München kam, war sie zunächst ganz anders. Daran waren die Aufregung und Stress schuld“, sagt der Vater. Auf den Erfolg ihrer Tochter sind Narcisas Eltern sehr stolz.

In „Bodo“ spielt Narcisa eine junge Sängerin. Es ist ihre erste Rolle. Narcisa: „Die Regisseurin Gloria Behrens meinte, ich brauche keine Filmausbildung. Meine Stimme hat man gedoubelt. Da, als hatte ich ja noch keine Gesangtechnik.“ Jetzt nimmt Narcisa Unterricht. Aber sie weiß noch nicht, ob sie später Sängerin oder Schauspielerin werden will. „Vielleicht werde ich etwas ganz anders, zum Beispiel Hotelfachfrau,“ sagt sie. Nach dem Film haben die Leute Narcisa um Autogramme gebeten. Jetzt passiert es nicht mehr so oft, weil sie anders aussieht als die Nova im Film: „Mit Nova habe ich keine Ähnlichkeit. Sie ist romantisch und trägt andere Kleider als ich.“

Narcisa spielte nur in einem Film mit. Für eine kurze Zeit hat sie das Leben einer Schauspielerin geführt, jetzt geht sie wieder ganz normal zur Schule. Ein anderer Film ist noch nicht geplant, aber in wenigen Monaten soll Narcisa eine Gesangaufnahme machen. Vielleicht wird man bald wieder von ihr hören!


Aufgaben:
1. Wie ist es auf deutsch?

Мечтать, съёмки, молодая актриса, карьера, приглашать.


2. Richtig oder falsch?

a) Mehr als 2500 andere Mädchen hatten sich für die Rolle beworben.

b) Narcisa ist zu den Probeaufnahmen eingeladen worden.

c) Den Film hat man in Bayern gedreht.

d) Narcisas Eltern waren auf den Misserfolg der Tochter sehr stolz.

e) Die Lehrer fanden es schlecht, dass Narcisa in einem Film mitspiele.


3. Setzen Sie fehlende Wörter ein.

a) Eine Jugendzeitschrift hat jemanden für … gesucht.

b) Viele … waren am Anfang neidisch.

c) Proben und Drehtermine standen auf … .

d) Narcisa gab … bei der Zeitung.

e) Narcisas Stimme hat man … .

f) Nach dem Film haben die Leute Narcisa um … .
4. Beantworten Sie die Fragen.

a) Was haben Sie über Narcisa erfahren? (Alter, Beruf, Familie)

b) Wen spielt Narcisa im Film?

c) Warum wählt man Narcisa für die Rolle aus?

d) Wie ist das Verhalten der Mitschüler gegen Narcisas Erfolg?

e) Womit beschäftigt sich das Mädchen nach der Filmaufnahme?


5. Geben Sie die erweiterte Antwort.

Welche Vorteile und Nachteile hat das Leben einer Schauspielerin?




DIE FREMDSPRACHE


(ein Märchen)

In der Schweiz lebte einmal ein Graf. Er hatte nur einen einzigen Sohn, aber der war dumm und wollte nichts lernen. Da sprach sein Vater zu ihm: „Mein lieber Sohn, du musst fort von hier. Ich will dich zu einem Lehrer schicken, der soll dich unterrichten. Ich möchte einen klugen Sohn!“

Der Junge zog also in eine andere Stadt und blieb ein Jahr bei dem Lehrer. Danach kam er wieder nach Hause zurück und sein Vater fragte: „Nun, mein Sohn. Du warst ein Jahr fort. Was hast du denn in dieser Zeit gelernt?“ Er antwortete: „Vater, ich kann jetzt bellen wie die Hunde, ich verstehe ihre Sprache.“ Da rief der Graf zornig: „Was? Sonst hast du nichts gelernt? Fort von hier, du bist nicht mehr mein Sohn! Ich will dich in meinem Haus nicht mehr sehen.“ Da verließ der Junge sein Vaterhaus und wanderte viele Tage und Wochen. Einmal kam er zu einer Burg. Es war schon Abend und er wollte die Nacht hier bleiben. „Ja,“ sagte der Burgherr, „da unten in dem Turm kannst du schlafen. Es ist allerdings gefährlich. Drei wilde Hunde leben dort; die fressen auch Menschen. Alle Leute haben Angst vor ihnen.“ Aber der Junge hatte keine Angst und ging in den Turm.

Am nächsten Morgen kam er wieder heraus heraus und war gesund. Da sprach er zum Burgherrn: „Ich habe mit den Hunden gesprochen, ich spreche ihre Sprache. Diese Hunde waren früher Menschen. Jetzt müssen sie dort einen Schatz bewachen. Diesen Schatz sollen wir herausholen.“ Da freute sich der Burgherr und sagte: „Dann geh und hol den Schatz!“ Der Junge stieg wieder hinunter und brachte wirklich eine Kiste Gold herauf.

Von diesem Tag an sah und hörte man die Hunde nicht mehr und die Leute konnten wieder ohne Angst leben. Der Burgherr aber nahm den Jungen wie einen Sohn auf und beide lebten noch lange und waren glücklich und zufrieden.


Aufgaben
I узровень ( 1-2 )

Назавіце галоўныя дзеючыя асобы тэкста:

der Sohn, die Mutter, der Vater, der Bürgermeister, der Lehrer, der Schüler, der Burgherr.



II узровень ( 3-4 )

Вызначце, што адпавядае зместу тэкста ( R ), а што не ( F ):

1)In der Schweiz lebte einmal ein Graf. 2)Der Junge blieb zwei Jahre bei dem Lehrer.

3)Der Junge brachte eine Kiste Gold herauf und nahm sie mit nach Hause.



III узровень ( 5-6 )

Выберыце правільны варыянт:

1)Der Sohn … .

a)war klein und ging noch nicht in die Schule. b)war klug und lernte gut.

c)war dumm und wollte nichts lernen.

2)Der Lehrer wohnte … .

a)in einer anderen Stadt. b) nicht weit von ihrem Haus. c)in demselben Dorf.

3)Der Burgherr nahm den Jungen auf … .

a)wie seinen besten Freund. b)wie einen Gast. c)wie einen Sohn.



ІV узровень ( 7-8 )

Адкажыце на пытанні:

1)Wohin hat der Graf seinen Sohn geschickt?

a)zu einem Lehrer; b)zu einem Burgherrn; c)zu den wilden Hunden.

2)Was hat der Junge bei dem Lehrer gelernt?

a)die Sprache der Hunde; b)die Sprache der Leute; c)nichts.

3)Was hat der Junge von den Hunden erzählt?

a)die Hunde lebten im Hof wie die anderen Haustiere; b)die Hunde fressen keine Menschen;

c)diese Hunde waren früher Menschen.



V узровень ( 9-10 )

Напішыце пытанні да адказаў:

1)Der Junge wanderte viele Tage und Wochen. 2)Einmal kam er zu einer Burg.



3)Drei wilde Hunde leben dort. 4)Die fressen auch Menschen.

5)Ich habe mit den Hunden gesprochen.


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