Sepa-faq (Stand: Oktober 2012) Allgemeines 3




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SEPA-FAQ (Stand: Oktober 2012)

Allgemeines 3

Rechtliche Rahmenbedingungen 3

Elektronische Kunde-Bank-Schnittstelle 5

Nicht autorisierte Transaktionen 6

SEPA-Überweisungen 8

SEPA-Lastschriftverfahren (SDD) – Allgemein 11

SEPA-Basis-Lastschrift (SDD Core) 24

SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren (B2B) 25

Fristen und Fälligkeiten von Lastschriften 26

Lastschriftmandate 26

Risikominimierung 27

Rücklastschrift / Rückgabe einer Lastschrift 29

Interbankenentgelt 30

Wertstellung / Valuta 31

Entgeltregelungen 31

Electronic Banking 32

Abrechnung und Informationspflichten 33

Karten 34

Schecks 34

Sparkonten
34



Allgemeines

Welche Neuerungen bringt SEPA?

Im einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA) wird es einheitliche Standards und Regelungen für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen zum Bezahlen mit der Einheitswährung Euro für Europa geben. Basis der neuen Regelungen ist die Verwendung der internationalen Bankkontonummer (IBAN) und der internationalen Bankleitzahl (BIC).
Welche Länder umfasst SEPA?

SEPA (Single Euro Payments Area) umfasst derzeit 32 Länder. Neben den 17 Euro-Staaten sind alle weiteren EU-Mitgliedstaaten beteiligt. Auch die Kreditinstitute in den drei Staaten des Europäischen Wirtschaftraumes (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie zusätzlich Monaco und der Schweiz führen die neuen europäischen Zahlungsinstrumente ein.




Rechtliche Rahmenbedingungen


Überweisungsabkommen
Ist die Kontoanrufprüfungspflicht aus dem Überweisungsabkommen herausgenommen und somit das Überweisungsabkommen angepasst worden?

Das Überweisungsabkommen wurde angepasst. Die Kontoanrufprüfung ist mit der Umsetzung der PSD nicht mehr erforderlich. Die Zahlungsdienstleister (Bank) entscheiden in eigener Verantwortung ob sie eine Kontoanrufprüfung durchführen. Weitere Informationen zum Thema entnehmen Sie bitte dem BVR-Rundschreiben vom 8. Februar 2011 (ZKA-Abkommen zum Überweisungsverkehr).


Gebührenregelung
Dürfen bei einer Urgent-Zahlung aus Holland (Exporteingang bei der Volksbank Raiffeisenbank) kleiner 50.000 € mit Gebührenregelung SHA noch Gebühren durch die Volksbank Raiffeisenbank abgezogen werden?

Diese Zahlung fällt unter die PSD, so dass gem. § 675 f Abs. 4 und 5 BGB das Abzugsverbot von Gebühren gilt. Da gleichzeitig die EU-VO 924/2009 (EU Preisverordnung) gilt, dürfen dem Kunden auch keine Gebühren separat belastet werden, da dies für eine vergleichbare inländische Urgent-Zahlung ebenfalls nicht erfolgt.


AWV-Meldepflicht
Besteht die AWV-Meldepflicht auch bei SEPA-Zahlungen?

Ja, die VR-Banken sind verpflichtet, den Kunden bei Aufträgen über 12.500 € in das Ausland auf die AWV-Meldepflicht hinzuweisen. Dies erfolgt i. d. R. über einen Andruck im Kontoauszug des Kunden. Ob es sich dabei um eine SEPA-Zahlung handelt, oder nicht, spielt keine Rolle. Es gibt keine Ausnahmen für SEPA.


Fällt die AWV-Meldepflicht der Firmenkunden irgendwann weg?

Dies ist geplant, eine Entscheidung fällt ggf. noch in 2012, derzeit aber ist noch nichts entschieden.

EU-VO (Nr. 260/2012) und Begleitgesetz
Wann trat die EU-VO (Nr. 260/2012) in Kraft?

Die EU-VO(Nr. 260/2012) trat am 31. März 2012 in Kraft (Am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union, dieses datiert vom 30. März 2012).


Wird es 'abweichende Regelungen' geben?

Die Bundesregierung wird wahrscheinlich abweichende Regelungen (in der EU-VO 260/2012 als 'Übergangsregelungen' beschrieben) für Privatkunden (Verbraucher) und im ELV-Verfahren erlauben (Begleitgesetz). Beispielsweise soll die Weiterverwendung von Kontonummer und Bankleitzahl (BBAN) bis maximal 1. Februar 2016 für Verbraucher möglich sein. Dies ist dann eine 'Kann-Option', d.h. jede Bank kann frei entscheiden, ob sie das den Kunden anbietet.




Elektronische Kunde-Bank-Schnittstelle

Sind die SEPA-pain-Nachrichten-Formate für die Beauftragung belegloser SEPA-Zahlungen durch Firmenkunden für Massenzahlungen verbindlich?

Die SEPA-pain Nachrichten im XML-Format wurden in Deutschland bankübergreifend in der DK (vormals ZKA) vereinbart und werden von allen deutschen Banken technisch unterstützt. Diese Datenformate können von Kunden über die Kommunikationswege FinTS/HBCI und EBICS an die jeweilige kontoführende Bank übermittelt werden. Details zum Aufbau der SEPA Nachrichten finden Sie in der Anlage 3 des DFÜ-Abkommens (www.ebics.de -> Spezifikation)
Welche Formate sind ab dem Migrationszeitpunkt für Euro-Massen-Zahlungen in
die EU-Länder nicht mehr zulässig?

Ab dem Migrationszeitpunkt im Februar 2014 fällt in Deutschland an der Schnittstelle Kunde-Bank das nationale DTAUS-Format für Überweisungsaufträge und Lastschrifteinzüge weg und darf nicht mehr verwendet werden. Die EU-Standardüberweisung, die im DTAZV-Format als Besonderheit spezifiziert ist, kann so lange von Kunden weiterverwendet werden, wie die Bank dieses Format akzeptiert. Bitte fragen Sie Ihre Rechenzentrale, wie lange Ihre Kunden EU-Standardaufträge einreichen können.

Es gelten die Vorschriften der EU-Vorordnung 260/2012 und die EPC Regelwerke.
Kann SEPA parallel zu DTA betrieben werden?

Selbstverständlich kann ein Parallelbetrieb in SEPA und DTAUS geführt werden, solange die DZ BANK DTAUS noch anbietet.


Ist das camt – (Abkürzung für Cash Management Nachrichten) -Nachrichten-Format für den elektronischen Kontoauszug für SEPA-Zahlungen verbindlich?

Nein. An der Kunde-Bank-Schnittstelle werden die entsprechenden Datenformate in Anlage 3 des DFÜ-Abkommens definiert.

Das DFÜ-Abkommen regelt gleichwohl nicht, welche Formate aus Anlage 3 zu unterstützen sind. Die CAMT-Nachrichten sind für den elektronischen Kontoauszug derzeit optional zu nutzen.

Eine verpflichtende Nutzung der Camt-Nachrichten ist derzeit durch die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) noch nicht abschließend definiert.


Gibt es bei HBCI-Sammler mit SEPA-Zahlungen eine Begrenzung der Anzahl?

Ja. Bei der Fiducia sind dies 1.500 Zahlungen. Bei der GAD sind es 100 Zahlungen.


Wird es auch weiterhin DTI, BDT – Dateien etc. geben?

Die DZ BANK unterstützt von den 'Altformaten' nur das DTI-Format. Dieses wird es auch künftig geben.


Es gibt unterschiedliche Ausprägungen des XML-Standards. Welches Format unterstützt die DZ BANK für SEPA-Zahlungen?

Die DZ BANK erfüllt und verwendet die Standards des EPC und Deutschen Kreditwirtschaft. Damit sind für alle SEPA-Zahlungsformen (SCT und SDD) in allen SEPA-Ländern die Begünstigen erreichbar. Rein nationale Spezifikationen einzelner Länder unterstützen diese Standards im grenzüberschreitenden SEPA-Zahlungsverkehr nicht, da diese auch nur rein national verwendet werden können.


SEPA-Zahlungsaufträge aus anderen SEPA-Ländern nach Deutschland müssen zwingend zumindest die EPC-Standards erfüllen.
Gibt es ein Prüfprogramm mit dem vorab SEPA-Dateien auf Fehler geprüft werden können, bevor sie an die Bank gesendet werden?

Ja. Ein Beispiel ist der Einsatz von GENO cash und das EBICS-Verfahren. Für die Software GENO cash gibt es das Zusatzmodul 'XML-Prüfprogramm', das den korrekten Aufbau einer XML-Datei vor dem Versenden prüft.


Das XML-Prüfprogramm ist als Testversion im VR-BankenPortal (Downloadcenter GENO cash) eingestellt.


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