Referat 1010 Jahre Österreich




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Geschichte Referat – 1010 Jahre Österreich


1010 Jahre Österreich
Die Geschichte von Österreich wird in den nächsten Punkten vorgestellt. Von der Urkunde, als das erste Mal das Wort „ostarrîchi“ verwendet wurde bis heute ist darin festgehalten.
976 Babenberger

Am 21. Juli 976 Kaiser Otto II. belehnt den mainfränkischen Grafen Leopold I., einen Angehörigen des bayrischen Hochadel, mit der „marcha orientalis“ (der bayrischen Mark im Osten). Mit Leopold beginnt die 270 Jahre dauernde Herrschaft der Babenberger über Österreich.


996 ostarrîchi

Am 1. November 996 wird in einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto III. an die bischöfliche Kirche von Freising der Name „ostarrîchi“ erstmals genannt.


1156 Österreich wird zum Herzogtum erhoben

Im Zuge des Konfliktes zwischen den Staufern und den Welfen kam 1139 das Herzogtum Bayern an die Babenberger. Als Friedrich I. diesen Streit beenden wollte, gab er den Welfen das Herzogtum Bayern zurück. Im Gegenzug wurde mit dem „Privilegium minus“ 1156 Österreich zu Herzogtum erhoben. Mit der Unabhängigkeit vom bayrischen Mutterland beginnt für Österreich die Geschichte als unabhängiges Herrschaftsgebiet innerhalb des Heiligen Römischen Reiches.


1246 Die männliche Linie der Babenberger stirbt aus

Mit Leopold VI. erreichte das hochmittelalterliche Österreich einen kulturellen Höhepunkt – unter ihm wurde auch die damals revolutionäre Kunst der Gotik eingeführt. Mit seinem Sohn Friedrich II. starb 1246 die männliche Linie der Babenberger aus. Dieser fiel an seinem 35. Geburtstag, 15. Juni 1246 in der Schlacht (vermutlich bei Ebenfurth) an der Leitha. Im Jahre 1256 konnte sich der Böhmenkönig Przemysl Ottokar II. unter den vielen Nachfolgekandidaten durchsetzen.


1276 Beginn der Habsburger - Linie

Am 24. Juni 1276 wird gegen den König Ottokar II. der Reichskrieg beschlossen. Daraufhin zieht Rudolf I. mit einem Reichsheer nach Österreich. Bereits am 19. September erkennen die Adeligen Kärntens und Steiermark König Rudolf I. als neuen Landesherrn an. Am 18. Oktober belagert er das ottokartreue Wien. Als ein Großteil des Heeres Ottokars II. den Böhmenkönig verlässt, muss sich dieser kampflos unterwerfen. Bereits am 21. November 1276 schließen Rudolf I. und Ottokar II. vor den Toren von Wien Frieden.


1278 Rückkehr von Ottokar II.

Am 27. Juni 1278 zieht der Böhmenkönig mit einem ansehnlichen Heer gegen Österreich. Die beiden Heere (angeblich je 30 000 Mann) von Ottokar II. und Rudolf I. trafen auf dem niederösterreichischen Marchfeld (Dürnkrut, Jedenspeigen) aufeinander. Ottokar II. erleidet dabei eine vernichtende Niederlage, bei welcher er ums Leben kommt.


1358 / 1359 Entstehung der Fälschung „Privilegium maius“

Anfang des Jahres 1356 entstand die „Goldene Bulle“, welche die Königswahl und die Reche der Kurfürsten erstmals schriftlich und einheitlich regelt. In den Wintermonaten der Jahre 1358 und 1359 lässt Herzog Rudolf IV. von Habsburg, als Reaktion auf die „Goldene Bulle“ Kaiser Karls IV., das „Privilegium maius“ in seiner Kanzlei herstellen. Die fünf Schriftstücke sollten beweisen, dass der Herzog von Österreich schon immer eine bevorzugte Stellung im Reich hat. Die Fälschung wurde hergestellt, weil sich Rudolf durch die Bestimmungen der „Goldenen Bulle“ Kaiser Karls IV. gegenüber den sieben Kurfürsten zurückgesetzt und benachteiligt fühlte.


1486 - 1519 Maximilian I.

Die Verwaltungsreformen König Maximilians I. wandeln den mittelalterlichen Lehensstaat in einen modernen Beamtenstaat um. Neben dem Grundgedanken der Zentralisierung steht die straffere Organisation der einzelnen Bereiche und die Förderung der Zusammengehörigkeit.

Er war aber auch für seine Heiratspolitik bekannt, wobei er ein berühmtes Zitat äußerte, welches folgendermaßen lautet:

"Bella gerant alii, tu felix Austria nube:

Nam quae Mars aliis, dat tibi regna Venus."

Auf Deutsch übersetzt bedeutet dieses Zitat: „Kriege mögen andere führen, du, glückliches Österreich, heirate: denn die Königreiche, die andern Mars gibt, schenkt dir die Venus.“

Er hat viele Kriege erfolglos geführt, doch von Eheschließungen hatte die Herrscherfamilie tatsächlich profitiert: Durch zwei Ehen (Maria von Burgund, Maria Sforza) hatte Maximilian Burgund erworben und Einfluss in Italien gewonnen. Auch die weiteren Generationen wurden erfolgreich vermählt.
1516 - Karl I. und 1519 - Karl V.

Karl ist der von Philipp der Schöne und somit das Enkel von Maximilian I. Er herrschte bereits unter den Namen Karl I., seit 1516 nach dem Tod seines Großvaters mütterlicherseits, Ferdinand II. von Aragon, über die spanischen Besitzungen. Mit Hilfe der Fugger und deren gigantischen Kapital wurde Karl I. zum Kaiser gewählt im Jahre 1519. Daraufhin konnte er das österreichische Erbe antreten und herrschte er als Karl V. weiter.


1526 Schlacht von Mohacs

Die Schlacht von Mohacs fällt in die Zeit des Zweifrontenkrieges. Der französische König Franz I. schmuggelte eine Nachricht zum türkischen Sultan, nachdem er 1525 gefangen genommen worden ist. In dieser Nachricht forderte er die Osmanen zum Kampf gegen Österreich auf. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, denn 1526 fielen die Türken in Ungarn ein und konnten König Ludwig II. von Ungarn bei Mohacs vernichtend schlagen. Der ungarische König starb bei der Flucht. Durch dessen Tod übernahm Ferdinand I. Westungarn und die Krone von Böhmen und Mähren. Die österreichischen Erblande bekam Friedrich bereits 1522, daher spricht man erstmals in der Geschichte von der Donaumonarchie.


1726 Österreich = Großmacht

Am 12. Oktober 1726 schlossen Kaiser Karl VI. und König Friedrich Wilhelm in Preußen den (Geheim-)Vertrag von Wustershausen. Preußen erkennt darin die Pragmaischen Sanktionen (19. April 1713) an. In der Pragmatischen Sanktion wurde festgelegt, dass die Österreichische Ländergruppe eine unteilbare Einheit ist und es gilt seit dem auch die weibliche Erbfolge.


1804 Entstehung des Kaisertums Österreichs

Franz II. hatte am 11. August 1804 das Kaisertum Österreich proklamiert, um seine kaiserliche Hausmacht zu erhalten und damit die Ranggleichheit mit Napoleon I. zu wahren, der sich am 18. Mai zum erblichen Kaiser von Frankreich ernannt hatte. Damit verstieß Franz gegen Reichsrecht mit der Folge, dass das Heilige Römische Reich damit faktisch schon aufgehört hatte, zu existieren. Da er aber erst zwei Jahre später die Krone des Reiches niederlegte und das Alte Reich offiziell für aufgelöst erklärte, war er mithin der einzige Doppelkaiser der Geschichte, als Kaiser Franz II. des Heiligen Römischen Reiches und als Kaiser Franz I. von Österreich.

Kaiser Franz I. war der erste von den einzigen vier Kaisern in Österreich. Die anderen drei waren Ferdinand I., Franz Josef I. und Karl I..
1867 Ausgleich mit Ungarn

Die Österreichisch-Ungarische Doppelmonarchie, auch K.u.k. Monarchie oder Donaumonarchie, wurde am 8. Juni 1867 infolge des Ungarischen Ausgleichs gegründet. Die Außenpolitik wurde zuerst durch das Dreikaiserbündnis und in späterer Zeit durch den Zwei- bzw. Dreibund geprägt. Zur Abschwächung des ungarischen Nationalismus gedacht, verschärfte der Ausgleich von 1867 die Spannungen mehr als er sie kalmierte. Dieser Ausgleich schuf nun die Situation, dass die Ungarn in der Doppelmonarchie als zweites „Herrenvolk“ neben die Deutschsprachigen traten. An die Stelle eines Vielvölkerstaates waren zwei getreten, in jedem Staat war eine Nation bevorzugt.


1914 1. Weltkrieg

Erzherzog Franz Ferdinand, der Thronfolger, unternahm einen offiziellen Besuch der bosnischen Hauptstadt am 28. Juni. Durch ein Missgeschick der Verwaltung wurde der Erzherzog und seine Gemahlin Sophie erschossen. Österreich stellte ein Ultimatum (23. Juli) über 48 Stunden welches nicht angenommen werden konnte. Am 28. Juli wurde somit Serbien der Krieg erklärt.

Der Schlieffenplan war theoretisch perfekt durchdacht, nur war es nicht möglich ihn praktisch umzusetzen. Dieser wurde erstellt im Falle eines Zweifrontenkrieges. Österreich wurde von mehreren Seiten angegriffen. Die Allierten kämpften gegen die Mittelmächte, wobei USA, Portugal, Italien, Belgien und Rumänien zuerst neutral waren und später zu den Allierten wechselten.

Als Folge zerfällt die Österreich-Ungarische Monarchie. Die Zahl der Toten Soldaten liegt bei

8 – 10 Millionen. Am 3. November 1918 wurde in Padua der Waffenstillstand geschlossen.
1918 – 1938 1. Republik

Am 21. Oktober troffen sich die deutschsprachigen Abgeordneten des Reichsrates im niederösterreichischen Landhaus in der Wiener Herrengasse zu einer provisorischen Nationalversammlung, daraufhin verzichtete Kaiser Karl (auch unter dem Eindruck der Ereignisse in Berlin) am 11. November 1918 auf seinen Anteil an den Staatsgeschäften (keine formelle Abdankung). Die Regentschaft der Habsburger endete somit nach 6 Jahrhunderten. Die Donaumonarchie zerfiel in mehrere kleine Staaten. Am 12. November 1918 wurde vor dem Parlamentsgebäude der neue Staat, die demokratische Republik Deutschösterreich, ausgerufen. Erster Staatskanzler wurde Karl Renner.


1919 Friedensvertrag von St. Germain

Der „Anschluss“ an die Deutsche Republik (später Weimarer Republik), wurde von den alliierten Siegermächten im Vertrag von St. Germain verboten. Dieser Zusammenschluss hätte möglicherweise das Deutsche Reich zu sehr gestärkt. Vor diesem Hintergrund wurde auch der Name „Deutschösterreich“ verboten. Am 21. Oktober 1919, mit Ratifizierung des Friedensvertrages, wurde der Name in „Republik Österreich“ geändert.


1938 – 1945 Anschluss ans Deutsche Reich

Österreich, das während des Zweiten Weltkrieges zum Deutschen Reich gehörte, musste, da es proportional gleich viele Wehrmachtsangehörige zu stellen hatte, ebenfalls schwere Verluste an Menschenleben hinnehmen. Die Kriegsereignisse und die NS-Rassenideologie forderten in Österreich ca. 300.000 Todesopfer. Neben den Toten der deutschen Wehrmacht waren darunter auch sehr viele politisch (z.B. Kommunisten) und rassisch (Juden, Zigeuner u.a.) Verfolgte, die in den Konzentrationslagern von den Nazis ermordet wurden.


1945 2. Republik

Bereits am 1. April hatte Karl Renner, der erste Staatskanzler der 1. Republik, Kontakt mit den sowjetischen Truppen aufgenommen, die in das Burgenland vorgedrungen waren. Schon seit 1941 gab es sowjetische Pläne, nach Kriegsende den Staat Österreich wieder herzustellen. 1943 erklärten die Alliierten (USA, Großbritannien, Sowjetunion, wenig später auch das „Französisches Komitee für die Nationale Befreiung“), dass die Befreiung Österreichs eines ihrer Kriegsziele sei. Renner wurde von den Sowjets mit der Bildung einer provisorischen Staatsregierung beauftragt. Ursprünglich wollte Renner nur behilflich sein, eine Regierung zu bilden. Von Stalin wurde er aber direkt beauftragt, einer Regierung vorzustehen.


1955 Neutralität und Staatsvertrag

1955 erhielt die Republik Österreich durch den Staatsvertrag mit den vier Besatzungsmächten – anders als die BRD und die DDR – ihre volle staatliche Souveränität zurück. Als Gegenleistung dafür musste die Zweite Republik ihre „Immerwährende Neutralität“ erklären und per Verfassungsgesetz festschreiben. Im September 1955 verließen die letzten sowjetischen Soldaten das Staatsgebiet, diejenigen der Westalliierten folgten am 25. Oktober. Am 26. Oktober 1955 beschloss der Nationalrat das Neutralitätsgesetz.


1960 EFTA

Die Europäische Freihandelsassoziation, Abk. EFTA (für engl. European Free Trade Association) ist eine am 4. Januar 1960 in Stockholm (Schweden) gegründete Internationale Organisation. Das entsprechende Übereinkommen trat am 3. Mai 1960 in Kraft. Zielsetzung war die Förderung von Wachstum und Wohlstand ihrer Mitgliedstaaten und die Vertiefung des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den westeuropäischen Ländern wie auch der Welt insgesamt. Gleichzeitig sollte sie ein Gegengewicht zu den Europäischen Gemeinschaften und deren politischen Zielen bilden.

Die Gründungsmitglieder der EFTA waren Dänemark, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Es folgten Finnland (assoziiertes Mitglied 1961, Vollmitglied 1986), Island (1970) und Liechtenstein (1991).
1995 EU – Beitritt

Österreich trat bei der vierten Erweiterung im Jahre 1995 der EU bei. Diese Erweiterung kann man als auch Nord- und Osterweiterung bezeichnen. Österreich, Schweden und Finnland hatten nach erfolgreichen Beitrittsverhandlungen Volksentscheide über den Beitritt durchführen lassen, bei denen es in Schweden und Finnland knappe Mehrheiten für einen EU-Beitritt, in Norwegen hingegen eine knappe Mehrheit gegen einen Beitritt gab. In Österreich gab es eine 2/3-Mehrheit für eine Mitgliedschaft.




Quellen:

Wikipedia…………………………...http://www.wikipedia.org

Einst und Heute…………………….Buch

aeiou Österreich lexikon...…………http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop

Donaumonarchie……………………http://www.donaumonarchie.com


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